Wegweiser für Stuttgarter Migrantinnen und Migranten

Einen Wegweiser für Menschen mit Migrations- und Fluchtbiographie hat die Fachstelle Migration des Stuttgarter Sozialamts erstellt. Hier finden Migrantinnen und Migranten und ihre Berater und Betreuer wertvolle Informationen, wo man was in Stuttgart findet, u.a.

  • das Welcome-Center
  • Migrationsberatungsstellen unterschiedlicher Träger
  • Jugendmigrationsdienste
  • Sprachkurse
  • Hilfen für Flüchtlinge
  • Hilfen für Kinder und Familie
  • Hilfen für Frauen und Mädchen
  • Ältere Migranten
  • Schule, Ausbildung, Beruf
  • Gesundheit
  • Sucht
  • Generalkonsulate

Die Broschüre steht im Netz zum Download zur Verfügung:
www.stuttgart.de/img/mdb/publ/20513/75119.pdf

Stipendien für soziale Gründer in Stuttgart und überregional

Wer aus seinem bürgerschaftlichen Projekt ein soziales Unternehmen machen möchte, kann sich bis 27. August 2017 um ein #Wirkungsschaffer-Stipendium beim Social Impact Lab in Stuttgart bewerben. Das Stipendium wird an 15 bis 20 Teams im Jahr vergeben. Es läuft bis zu acht Monate und gibt Social Start-ups, Sozialunternehmer*innen und Social Innovators die Gelegenheit, in ihrem Gründungsprozess intensiv mit individuellem Coaching, Mentoring und Zugang zu relevanten Netzwerken und möglichen Investoren an der unternehmerischen Realisierung ihrer Idee zu arbeiten. Mehr Infos erhalten Interessierte hier:
http://stuttgart.socialimpactlab.eu/stipendium.

Für Engagierte, die ihr Projekt in andere Städte bringen wollen, gibt es das openTransfer Accelerator-Skalierungsstipendium Deutschland. Das Programm umfasst drei Stufen: In der ersten Stufe dreht sich alles um die Vorbereitung und Entwicklung einer individuellen Skalierungsstrategie. Wer hier überzeugt, erhält in Stufe 2 einen Transfer-Bonus in Höhe von 8.000 Euro für die Umsetzung. In Stufe 3 schließlich wird das Konzept an einem Demo-Day vor einer Jury aus sozialen Investorinnen und Investoren mit Chancen auf weiteres Funding, um mit dem Transfer richtig abzuheben.

Fördergelder für gemeinnützige Projekte in Stuttgart und der Region

Die Stiftung PSD L(i)ebensWert hat wieder Fördergelder für gemeinnützige Projekte in Stuttgart und der Region in Höhe von 50.000 Euro ausgeschrieben. Zur Bewerbung aufgefordert sind insbesondere langfristige und nachhaltige Projekte, die eine breite Zielgruppe ansprechen. Die Projekte können neu sein oder in der Umsetzung, aber nicht abgeschlossen. Bewerbungsschluss ist der 15.08.2017.
Mehr Infos erhalten Sie auf der folgenden Webseite, wo Sie sich auch online bewerben können: http://psd-liebenswert.de/bewerben/

Bunte Stühle für eine bunte Gesellschaft – ein Projekt aus Untertürkheim

BUNT statt GRAU, die Mitmach-Aktion in Stuttgart-Untertürkheim von Bürgern für Bürger, hat eine tolle Stuhl-Aktion entwickelt: „Bunte Stühle für eine bunte Gesellschaft“.

Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil werden eingeladen, Platz zu nehmen auf Stühlen, die die Initiative von der Stadtkirche geschenkt bekommen und bunt gestaltet hat. Die Stühle können in der Fußgängerzone aufgestellt werden, vor den Geschäften, oder in anderen öffentlichen Räumen (Marktplatz, Park, Nachbarschaft). So können Bürger aus allen Bereichen, Kulturen, Straßen, Stadtteilen miteinander ins Gespräch kommen. „Ein Stuhl im öffentlichen Raum ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit“, schreibt Frau Blumenstock von der Initiative. Menschen nutzen Stühle, um sich auszuruhen, zu lesen, nachzudenken und mit anderen zu plaudern.
Die Initiative besitzt 30 kreativ verschönerte Stühle und verleiht sie gerne an andere Bezirke, um ein solches interaktives Sozialkulturprojekt durchzuführen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Blumenstock.

Die Kontaktdaten finden Sie hier: https://buntstattgrau.jimdo.com/impressum/

Ehrenamtliche Hospizarbeit im Stadtteil – die Situation in Stuttgart

Beim Treffen der Stadtteilvernetzer Stuttgart am 4. Juli 2017 in Zuffenhausen befassten wir uns mit dem Thema: ehrenamtliche Hospizarbeit und Netzwerke im Quartier, – was gibt es in den Stadtteilen? Was fehlt noch? Was müsste auf Stadtteilebene in diesem Themenfeld noch weiterentwickelt werden? Welche Ideen und Anregungen gibt es für diese räumliche Ebene, wenn es um die ehrenamtliche Hospizarbeit geht?

Drei Gäste stellten Beispiele aus der freiwilligen Hospizarbeit im Stadtteil vor:

Frau Kling von der ambulanten Hospizgruppe Zuffenhausen informierte mit viel Herzblut über ihre Gruppe, die seit 17 Jahren existiert und 17 Aktive umfasst. Die Gruppe unterstützt mit ihrem Engagement den Wunsch Sterbender, zu Hause oder „wie zu Hause“ sterben zu dürfen. Die Vision dahinter ist die Vorstellung von einem „Leben in Fülle“ auch in der Sterbephase. Die Ehrenamtlichen, die die Sterbebegleitung machen, werden entsprechend geschult. Weiterlesen