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	<title>Flüchtlinge &#8211; Stadtteilvernetzer Stuttgart</title>
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		<title>Flüchtlinge im Ehrenamt &#8211; Erfahrungen aus der Quartiers-Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 08:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerengagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.11.2016 trafen sich die Stadtteilvernetzer im Bezirksrathaus in Plieningen, um Erfahrungen über das freiwillige Engagement von Flüchtlingen auszutauschen. Welche guten Projekte gibt es dazu auf Quartiersebene, welchen Nutzen hat das Ehrenamt für Flüchtlinge und die Einrichtungen im Quartier, wie]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.11.2016 trafen sich die Stadtteilvernetzer im Bezirksrathaus in Plieningen, um Erfahrungen über das freiwillige Engagement von Flüchtlingen auszutauschen. Welche guten Projekte gibt es dazu auf Quartiersebene, welchen Nutzen hat das Ehrenamt für Flüchtlinge und die Einrichtungen im Quartier, wie geht man vor, wenn man das Volunteering von Flüchtlingen fördern möchte?</p>
<p>Erfahrungen aus erster Hand kamen von Frau Reinhold und ihrem Projekt <a href="http://www.freundeskreis70599.de/Projekt-WE-NEED-YOU/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;WE NEED YOU&#8221;</a> , von Frau Geiger-Gerlach vom <a href="http://www.freundeskreis70599.de/RAUMWUNDER/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Raumwunder&#8221; </a>, von zwei engagierten Flüchtlingen und von Frau Gebicke von der <a href="http://www.buergerstiftung-stuttgart.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürgerstiftung Stuttgart</a>.</p>
<p>Das Fazit unseres Erfahrungsaustausches: das freiwillige Engagement ist eine hervorragende Möglichkeit der Integration ins Quartier und bietet Flüchtlingen, Einrichtungen und der Bürgerschaft riesige Chancen. Siehe dazu auch den <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stadtteilvernetzer-in-stuttgart-plieningen-wie-aus-hilfsbeduerftigen-helfer-werden.f035fb4d-1a96-4e30-bf8d-a913945bcbb8.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel in der Stuttgarter Zeitung</a> über unser Treffen.<span id="more-3609"></span></p>
<p>Flüchtlinge lernen durch ihr Engagement unterschiedliche Bürger/innen kennen, knüpfen Kontakte in die Gesellschaft hinein, sammeln neue Arbeitserfahrungen, verbessern ihre Sprachkenntnisse, lernen Einrichtungen von innen kennen und haben Spaß am Engagement. Gut ist auch, dass das Ehrenamt unabhängig vom Flüchtlings- bzw. Aufenthaltsstatus ist &#8211; jeder , der hier ist, kann mitmachen. Herr Behtash und Herr Kujabi, beides Flüchtlinge, betonten, wie wichtig das Volunteering für sie ist. Es wurde bedauert, dass es nicht mehr Möglichkeiten gibt, sich einzubringen und dass viele Flüchtlinge noch zu wenig über das Vorlunteering wissen: wen können sie ansprechen? Wer hilft ihnen weiter? In welchen Einrichtungen kann man sich ehrenamtlich engagieren?</p>
<p>Die Einrichtungen ihrerseits profitieren von der Hilfe der Flüchtlinge, von deren persönlichen Erfahrungen und dem interkulturellen Austausch. Ein Vorreiter in Stuttgart ist das <a href="https://bhz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bhz</a>, das den Bundesfreiwilligendienst auch für Flüchtlinge anbietet, &#8211; nicht alle Organisationen nutzen diese Möglichkeit.</p>
<p>Die Stadt Stuttgart hat &#8211; so das Ergebnis der Diskussion &#8211; noch kein flächendeckendes Konzept für die Integration von Flüchtlingen über das Ehrenamt. Es gibt derzeit einzelne Aktivitäten und Erfahrungen in unterschiedlichen Bezirken , vor allem in Plieningen oder im Generationenhaus Heslach, aber noch kein Gesamtkonzept. Es kam die Idee auf, dass sich eine Person/eine Gruppe in den Flüchtlingsfreundeskreisen auf das Thema &#8220;Ehrenamt für Flüchtlinge&#8221; spezialisieren könnte, um vor Ort in den Flüchtlingsunterkünften weiterhelfen zu können. Auch Plakate in den Einrichtungen oder sonstiges Infomaterial wäre wichtig.</p>
<p>Hürden für das freiwillige Engagement von Flüchtlingen sind: mangelnde Sprachkenntnisse und mangelndes Wissen über Engagementmöglichkeiten auf Flüchtlingsseite, zu wenig Zeit für die Betreuung von Freiwilligen auf der Einrichtungsseite. Dabei ist die Bandbreite dessen, was Flüchtlinge machen können, sehr groß: gerade in der Jugend- und in der Seniorenarbeit, aber auch im Sportbereich, in der Umweltarbeit können sie wertvolle Erfahrungen einbringen und die interkulturelle Perspektive stärken.</p>
<p>Ein wichtiges Fazit war auch folgendes: die Flüchtlingsfreundeskreise leisten tolle Arbeit in den Einrichtungen und sind auf die Erstbetreuung spezialisiert. Man bräuchte aber auch Freiwillige oder extra Freiwilligenkreise, die sich stärker um die Integration der Flüchtlinge ins Quartier kümmern. Hier gibt es noch viel zu tun &#8211; die Stadtteilvernetzer bleiben inhaltlich am Thema dran.</p>
<p>Herzlichen Dank an alle, die am 29. November dabei waren und ihre Erfahrungen mit anderen teilten.</p>
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		<title>Integration von Flüchtlingen in Stuttgart Süd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Reiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2016 10:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerengagement]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart-Heslach]]></category>
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		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Treffen der Stadtteilvernetzer am 18.02.2016 berichtete Tina Syring vom Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach von drei besonderen Formaten im Stuttgarter Süden, die auf die Integration von Flüchtlingen ins Quartier zielen. Die Formate eignen sich auch gut als Transferprojekte]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Treffen der Stadtteilvernetzer am 18.02.2016 berichtete Tina Syring vom <a href="http://gebrueder-schmid-zentrum.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach</a> von drei besonderen Formaten im Stuttgarter Süden, die auf die Integration von Flüchtlingen ins Quartier zielen. Die Formate eignen sich auch gut als Transferprojekte in andere Quartiere.</p>
<p>Es gibt im Stuttgarter Süden</p>
<ol>
<li>ein regelmäßiges (sogar tägliches!) Flüchtlingscafé</li>
<li>die Vernetzung von Flüchtlingen mit anderen Akteuren und Institutionen im Quartier</li>
<li>die Förderung der Partizipation und des freiwilligen Engagements von Flüchtlingen</li>
</ol>
<p>Im Generationenhaus Heslach wird seit Herbst vom <a href="http://freundeskreis-süd.de/">Flüchtlingsfreundeskreis Süd</a> täglich von 17-20 Uhr ein <a href="https://fkreissued.wordpress.com/2015/12/14/helfer-refugees-welcome-im-cafe-nachbarschafft/">Flüchtlingscafé im Café Nachbarschafft</a> von jeweils 5-6 Ehrenamtlichen organisiert. Hier treffen die Flüchtlinge auf die Hausbesucher und Menschen der Nachbarschaft.<span id="more-3347"></span> Gleichzeitig kommen sie so aus ihrer Unterkunft heraus, sehen eine andere Umgebung, und können die Infrastruktur des Cafés für das gemeinsame Gespräch, für Hausaufgaben, für gemeinsame Spiele und für die Kommunikation mit ihrer Heimat nutzen, da es im Generationenhaus freies WLAN gibt. Die Flüchtlinge bringen sich auch in die Organisation des Cafés ein, d.h. machen hier verstärkt ehrenamtlich mit.</p>
<p>Beim Projekt <a href="https://fkreissued.wordpress.com/ueber-den-freundeskreis/">&#8220;Lebendige Nachbarschaft&#8221;</a> im Stuttgarter Süden bemüht sich der Flüchtlingsfreundeskreis um eine Vernetzung der Flüchtlinge mit den anderen Institutionen und Vereinen im Quartier. Es gibt hier Kontakte zu Gewerbetreibenden, dem Theater &#8216;Rampe&#8217;, der Etzelfarm, dem Jugendhaus usw. Ziel des Projektes ist es, wie der Flüchtlingsfreundeskreis Süd/Böblinger Str. schreibt, &#8220;bei allen Beteiligten ein aktives Bewusstsein für die Belange von Flüchtlingen und konkrete Angebote für deren Integration in das gesellschaftliche Leben im Viertel zu schaffen – von Freizeitangeboten über Praktikums- und Arbeitsgelegenheiten bis hin zu unternehmerischem Handeln.&#8221;</p>
<p>Im Rahmen des Projektes wird auch die Partizipation der Flüchtlinge gefördert, &#8220;etwa durch die Gründung eines Bewohnerrates, Kursen für Streitschlichter und Deeskalationstrainings sowie Workshops für interkulturellen Austausch.&#8221;</p>
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