Gespräch über das Lebensende – im Rathaus

Das Sozialamt Stuttgart und das Palliativ-Netz-Stuttgart der Bürgerstiftung Stuttgart laden auch 2018 zu einem Podiums- und Publikumsgespräch im Rathaus Stuttgart ein und zwar am
26. November 2018 von 17.30-19.30 Uhr.

Das Thema des Abends lautet: (K)ein Plan fürs Lebensende? Es sollen die folgenden Fragen diskutiert werden: Was sind die Möglichkeiten und Grenzen der Vorsorge für das Lebensende durch Patientenverfügungen und gesundheitlichen Versorgungsplanung? Wie werden die Verfügungen in der Praxis umgesetzt und wo gibt es Verbesserungsbedarfe? Welche Möglichkeiten gibt es für Interessierte darüber hinaus, für das Lebensende vorzusorgen? Kann das Lebensende überhaupt geplant werden oder dürfen wir uns auf die Menschen, die uns versorgen, verlassen?

Über die Podiumsteilnehmer/innen erfahren Sie hier mehr (bitte auf das Bild klicken):

Podiums- und Publikumsgespräch mit Henning Scherf: „Sterben im Stadtviertel“

Am 21. November 2017 um 17.30 Uhr veranstaltet das Palliativ-Netz Stuttgart gemeinsam mit dem Sozialamt Stuttgart im Stuttgarter Rathaus, Großer Sitzungssaal im 3. OG, ein Podiums- und Publikumsgespräch zum Thema „Sterben in meinem Stadtviertel“.

Die meisten Menschen antworten auf die Frage „Wo möchten Sie sterben?“ „Zu Hause!“. Was bedeutet es, in der eigenen Wohnung im Mehrfamilienhaus oder auch im Pflegeheim, eingebunden in die Nachbarschaft des Stadtviertels zu sterben? Wie kann die Nachbarschaft, die Gesellschaft, jeder Einzelne und die Sozial- und Gesundheitssysteme unterstützen, damit die Menschen in Stuttgart zu Hause sterben können? Wie nahe darf der Tod kommen?
Mit Betroffenen, Fachleuten und Interessierten auf dem Podium und im Publikum werden offene Gespräche rund um das Sterben angeregt, wichtige Themen benannt und Prozesse angestoßen, um die Situation für Menschen am Lebensende in Stuttgart weiter zu verbessern.
Auf dem Podium sind: Daniela Aldinger – Künstlerin und Hinterbliebene, Veronika Kienzle – Bezirksvorsteherin Stuttgart-Mitte, Dr. Christine Pfeffer – Leitung Ambulantes Hospiz Stuttgart, Dr. Henning Scherf – Bürgermeister a. D. und Buchautor.
Um 17.00 Uhr bietet Daniela Aldinger eine Führung durch ihre Ausstellung im Stuttgarter Rathaus. Es ist eine berührende fotografische Auseinandersetzung von Mutter und Tochter mit Tod und Krankheit.

„Leben s Ende“ – Informationstag in Stammheim

Sterben im Quartier, – das war das Thema des Stadtteilvernetzer-Treffens im Juli 2017. Tod und Sterben sind Teil des Lebens. Gerade in den Stadtteilen sollte es deshalb eine Infrastruktur, inhaltliche Angebote und Netzwerke zum Thema geben, weil die allermeisten Menschen gerne bis zum Tod in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten.

In Stuttgart-Stammheim nimmt man sich des Themas offensiv an. Hier findet am Freitag, 10. November 2017, von 14-19 Uhr im Luise-Schleppe-Haus ein Informationstag zum Thema „Leben s Ende“ statt, der vom Seniorenforum Stuttgart-Stammheim mit Unterstützung des dortigen Bezirksamtes organisiert wird.

Es gibt unterschiedliche Vorträge, z.B. über die Möglichkeit der Hospiz- und Palliativpflege zu Hause. Und Info-Stände von vielen Diensten und Einrichtungen (u.a. den Hospizgruppen, ambulanten Pflegediensten, Brückenschwestern).

Hier finden Sie den Einladungs-Flyer mit allen wichtigen Informationen:
Stammheim-Flyer Leben s Ende

Ein solches Veranstaltungsformat eignet sich auch für andere Stadtteile und inspiriert hoffentlich Nachahmerinnen und -nachahmer.

Ehrenamtliche Hospizarbeit im Stadtteil – die Situation in Stuttgart

Beim Treffen der Stadtteilvernetzer Stuttgart am 4. Juli 2017 in Zuffenhausen befassten wir uns mit dem Thema: ehrenamtliche Hospizarbeit und Netzwerke im Quartier, – was gibt es in den Stadtteilen? Was fehlt noch? Was müsste auf Stadtteilebene in diesem Themenfeld noch weiterentwickelt werden? Welche Ideen und Anregungen gibt es für diese räumliche Ebene, wenn es um die ehrenamtliche Hospizarbeit geht?

Drei Gäste stellten Beispiele aus der freiwilligen Hospizarbeit im Stadtteil vor:

Frau Kling von der ambulanten Hospizgruppe Zuffenhausen informierte mit viel Herzblut über ihre Gruppe, die seit 17 Jahren existiert und 17 Aktive umfasst. Die Gruppe unterstützt mit ihrem Engagement den Wunsch Sterbender, zu Hause oder „wie zu Hause“ sterben zu dürfen. Die Vision dahinter ist die Vorstellung von einem „Leben in Fülle“ auch in der Sterbephase. Die Ehrenamtlichen, die die Sterbebegleitung machen, werden entsprechend geschult. Weiterlesen