Nachbarschaftsbänkle im Lehenviertel muss weg

Das Ordungsamt hat ein ungenehmigtes Nachbarschaftsbänkle in Stuttgart-Süd, das jahrelang Treffpunkt der Nachbarschaft war, verboten, siehe den Artikel in der Stuttgarter Zeitung.

Im Zeitungsartikel gibt das Ordnungsamt allen einen Tipp, die gerne eine Nachbarschaftsbank etablieren wollen: “Wer im öffentlichen Raum etwas aufstellen wolle, solle den Weg über den Bezirksbeirat nehmen, sein Projekt dem Gremium vorstellen und es offiziell genehmigen lassen. Das berge auch Vorteile: „Wenn wir etwas genehmigen, dann regeln wir auch die Probleme – etwa mit dem Lärmschutz.“ “

Studie “Engagement in der Corona-Krise”

“Lokal kreativ, finanziell unter Druck, digital herausgefordert” – das ist das kurze Fazit aus 45 qualitativen Interviews, die von ZiviZ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft durchgeführt wurden. Die Broschüre über das freiwillige Engagement in der Corona-Krise steht zum freien Download zur Verfügung:
https://www.ziviz.de/medien/freiwilliges_engagement_corona-krise

Erfahrungsaustausch – “Engagement in Corona-Zeiten”

Die baden-württembergische Allianz für Beteiligung lädt Aktive und Organisationen aus der Zivilgesellschaft dazu ein, ihre Erfahrungen aus der Corona-Zeit zu teilen: wie hat sich das Engagement entwickelt, wo liegen die Probleme und was kann man daraus lernen für ein Leben mit und nach Corona?

Um die Erfahrungen abzufragen hat die Allianz einen Fragebogen vorbereitet, eine virtuelle Pinnwand eingerichtet und ein “Geh-Spräch” für einen analogen Austausch entwickelt, der den aktuellen Abstandsregeln entspricht.

Mehr Infos finden Sie auf der Webseite der Allianz:
Aktion “Gemeinsam Voran-Gehen”

Stuttgarter Bürgerfrühstück – gemeinsam zu Hause

Die Corona-Pandemie macht es unmöglich, dass das Bürgerfrühstück der Bürgerstiftung Stuttgart wie in der Vergangenheit auf dem Kleinen Schloßplatz stattfindet. Aber es gibt dafür in diesem Jahr eine dezentrale Alternative: Die Bürgerstiftung kommt mit frischen Brötchen zu Ihnen nach Hause!

“Decken Sie am Sonntag, den 28. Juni 2020 zuhause den Frühstückstisch und laden Sie Nachbarn, Freunde oder Familie dazu ein. Wichtig: Selbstverständlich gilt es auch dabei, unbedingt die aktuelle Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen einzuhalten.”

Gemeinsam frühstücken für den guten Zweck – hier geht es zur Anmeldung
https://www.buergerstiftung-stuttgart.de/bf2020

Stuttgart Inklusiv – der Stadtführer für alle

Der neue barrierefreie Online-Stadtführer für alle informiert über die Zugänglichkeit von Einrichtungen und Gebäuden in Stuttgart. Man findet hier zentimetergenaue Angaben zu Stufenhöhen und Türbreiten, zu vorhandenen Aufzügen und Toiletten. Es gibt detaillierte Informationen über Leitsysteme und Markierungen für sehbehinderte und blinde Menschen. Ebenso Informationen dazu, ob Angebote für hörbehinderte oder gehörlose Menschen vorhanden sind. Auch Mensch mit Kinderwagen, Rollator und Gehstock profitieren von den Angaben im Online-Stadtführer.

Viele ehrenamtliche Erheber*innen haben mitgeholfen, die Daten für den Stadtführer zusammenzutragen. Wenn auch Sie freiwillig kartieren wollen, dann nehmen Sie  Kontakt mit der Geschäftsstelle der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung auf : 0711/216-60679 oder info.bhb@stuttgart.de

Stadtmacher-Portal

Zivilgesellschaftliche Gruppen können vom neuen Stadtmacher-Portal des Bundesministerium des Innern und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung profitieren. Hier finden sie Infos, Netzwerke (bundesweite und lokale), Fördermöglichkeiten von Bund, Land und Kommunen sowie Preise, die in Europa, bundes- und landesweit ausgeschrieben werden.

“Im Sinne einer kooperativen Stadtentwicklung sollen damit Möglichkeiten für Information und Unterstützung zivilgesellschaftlicher Gruppen in der Stadtentwicklung gestärkt werden.”

Förderprojekt Genossenschaftlich getragene Quartiersentwicklung

Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband e.V. (BWGV) führt in den kommenden zwei Jahren für das Ministerium für Soziales und Integration das neue FörderprojektGenossenschaftlich getragene Quartiersentwicklungdurch. Das Förderprojekt richtet sich an alle Initiativen und Projekte, die ihr Quartier gemeinsam gestalten und verwalten wollen.

Die Vorteile der ganzheitlichen Quartiersentwicklung – egal ob in der Stadt oder auf dem Land – können durch genossenschaftliche Ansätze besonders gut zum Tragen kommen. Das bedeutet Mitsprache bei der Gestaltung und Verwaltung eines Quartiers, Gemeinschaft und Solidarität in der Nachbarschaft, Stärkung der lokalen Wertschöpfung, Einbindung der Akteure aller Richtungen vor Ort und Identifikation – frei nach dem Motto Friedrich Wilhelm Raiffeisens: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Herzstück des Projekts ist ein Wettbewerb, bei dem die innovativsten Ideen und Projekte für die Entwicklung von Quartieren gesucht werden. Die Gewinner erhalten Paten, die bei der Umsetzung der genossenschaftlichen Quartiersentwicklung helfen. Mehr Infos folgen im Juni 2020.

Ansprechpartner*innen  finden Sie hier:
https://www.wir-leben-genossenschaft.de/de/Foerderprojekt-Genossenschaftlich-getragene-Quartiersentwicklung-8302.htm

Engagierte Stadt

Städte – aber auch Bezirke und Stadtteile – von 10.000-250.00 Einwohner*innen können sich um einen Platz im bundesweiten Lern-Netzwerk “engagierte Stadt” bewerben, das von Stiftungen und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Das Programm geht in die dritte Runde. Bis zum 15.05.20 können sich Interessierte (mindestens drei Partner) bewerben. Die dritte Programm-Runde läuft dann bis 30.03.2023.

Mehr Infos finden Sie hier: engagiertestadt.de

Virtuelle Treffen – welche Instrumente gibt es?

Die Selbsthilfekontaktstelle Stuttgart (KISS) hat zusammengetragen, über welche Plattformen und Anbieter man Video- und Telefonkonferenzen machen kann. Die Liste geht von Skype bis Blizz und hat auch verschlüsselte, faire und ökologische Angebote auf der Liste.

In der Corona-Krise nutzen schon sehr viele Engagierte, Initiativen und Organisationen diese Form der virtuellen Treffen. Machen Sie mit! Starten Sie z.B. eine Telefonkonferenz in Ihrer Nachbarschaft, Kirchengemeinde,  sozialen Einrichtung und laden Sie zum gemeinsamen Gespräch ein.

Mit gutem Beispiel voran geht der Stuttgarter treffpunkt 50plus, der ein “Offenes Foyer am Telefon” anbietet.