„Leben s Ende“ – Informationstag in Stammheim

Sterben im Quartier, – das war das Thema des Stadtteilvernetzer-Treffens im Juli 2017. Tod und Sterben sind Teil des Lebens. Gerade in den Stadtteilen sollte es deshalb eine Infrastruktur, inhaltliche Angebote und Netzwerke zum Thema geben, weil die allermeisten Menschen gerne bis zum Tod in ihrer vertrauten Umgebung bleiben möchten.

In Stuttgart-Stammheim nimmt man sich des Themas offensiv an. Hier findet am Freitag, 10. November 2017, von 14-19 Uhr im Luise-Schleppe-Haus ein Informationstag zum Thema „Leben s Ende“ statt, der vom Seniorenforum Stuttgart-Stammheim mit Unterstützung des dortigen Bezirksamtes organisiert wird.

Es gibt unterschiedliche Vorträge, z.B. über die Möglichkeit der Hospiz- und Palliativpflege zu Hause. Und Info-Stände von vielen Diensten und Einrichtungen (u.a. den Hospizgruppen, ambulanten Pflegediensten, Brückenschwestern).

Hier finden Sie den Einladungs-Flyer mit allen wichtigen Informationen:
Stammheim-Flyer Leben s Ende

Ein solches Veranstaltungsformat eignet sich auch für andere Stadtteile und inspiriert hoffentlich Nachahmerinnen und -nachahmer.

Stipendien für soziale Gründer in Stuttgart und überregional

Wer aus seinem bürgerschaftlichen Projekt ein soziales Unternehmen machen möchte, kann sich bis 27. August 2017 um ein #Wirkungsschaffer-Stipendium beim Social Impact Lab in Stuttgart bewerben. Das Stipendium wird an 15 bis 20 Teams im Jahr vergeben. Es läuft bis zu acht Monate und gibt Social Start-ups, Sozialunternehmer*innen und Social Innovators die Gelegenheit, in ihrem Gründungsprozess intensiv mit individuellem Coaching, Mentoring und Zugang zu relevanten Netzwerken und möglichen Investoren an der unternehmerischen Realisierung ihrer Idee zu arbeiten. Mehr Infos erhalten Interessierte hier:
http://stuttgart.socialimpactlab.eu/stipendium.

Für Engagierte, die ihr Projekt in andere Städte bringen wollen, gibt es das openTransfer Accelerator-Skalierungsstipendium Deutschland. Das Programm umfasst drei Stufen: In der ersten Stufe dreht sich alles um die Vorbereitung und Entwicklung einer individuellen Skalierungsstrategie. Wer hier überzeugt, erhält in Stufe 2 einen Transfer-Bonus in Höhe von 8.000 Euro für die Umsetzung. In Stufe 3 schließlich wird das Konzept an einem Demo-Day vor einer Jury aus sozialen Investorinnen und Investoren mit Chancen auf weiteres Funding, um mit dem Transfer richtig abzuheben.

Bunte Stühle für eine bunte Gesellschaft – ein Projekt aus Untertürkheim

BUNT statt GRAU, die Mitmach-Aktion in Stuttgart-Untertürkheim von Bürgern für Bürger, hat eine tolle Stuhl-Aktion entwickelt: „Bunte Stühle für eine bunte Gesellschaft“.

Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil werden eingeladen, Platz zu nehmen auf Stühlen, die die Initiative von der Stadtkirche geschenkt bekommen und bunt gestaltet hat. Die Stühle können in der Fußgängerzone aufgestellt werden, vor den Geschäften, oder in anderen öffentlichen Räumen (Marktplatz, Park, Nachbarschaft). So können Bürger aus allen Bereichen, Kulturen, Straßen, Stadtteilen miteinander ins Gespräch kommen. „Ein Stuhl im öffentlichen Raum ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit“, schreibt Frau Blumenstock von der Initiative. Menschen nutzen Stühle, um sich auszuruhen, zu lesen, nachzudenken und mit anderen zu plaudern.
Die Initiative besitzt 30 kreativ verschönerte Stühle und verleiht sie gerne an andere Bezirke, um ein solches interaktives Sozialkulturprojekt durchzuführen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Frau Blumenstock.

Die Kontaktdaten finden Sie hier: https://buntstattgrau.jimdo.com/impressum/

Blaues Sofa in Gablenberg

Der Bürger-Verein „Unsere Schlößlestraße e.V.“ wandert derzeit mit einem blauen Sofa durch Gablenberg. Im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen und Themen soll das Sofa ein Ort der Begegnung werden, wo Informationen ausgetauscht und die Nachbarschaft in Gablenberg gepflegt wird. Eine gute Idee und ein mögliches Transferprojekt.

Mehr Infos finden Sie in dem folgenden Presseartikel:
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.ost-ein-sofa-wandert-durch-gablenberg.bbaa1c6b-8566-43d7-a5f5-c8a8e528af43.html

und im Flyer der Initiative
blaues-sofa-gablenberg

 

 

Inklusionsprojekt „Zeit zum Tanzen“

Getanzte Inklusion – so nennt Jutta Schüle ihre Tanz-Workshops, die sie immer wieder in verschiedenen Stadtteilen von Stuttgart anbietet.
Inklusion ist für sie zur Lebensaufgabe geworden – Barrieren tanzt sie einfach weg!

Auf ihrer Homepage http://www.zeit-zum-tanzen.de steht:
»Unser Ziel ist, durch Musik und Bewegung den Körper, den Geist und die Seele zu stärken, gemeinsam Spaß zu haben, Berührungsängste abzubauen, sich kennenzulernen, Kondition, Koordination, Beweglichkeit und Körpergefühl zu stärken, durch gute Gespräche und fröhliches Miteinander auch jene ermuntern, dabei zu sein, die nicht tanzen möchten.«

In ihren monatlich stattfindenden Tanztreffs im Tanzlokal „Melodie“ in Bad Cannstatt kann jeder kommen, jeder mitmachen (auch ohne Tanzpartner) und Tanzen können ist ebenfalls keine Voraussetzung, um dabei zu sein.

Und zu den Tanz-Workshops von Jutta Schüle, die mehrmals im Jahr in wechselnden Veranstaltungsorten und Stadtteilen stattfinden, lädt sie alle Menschen ein, die gerne in einer Gruppe tanzen möchten – Menschen mit Behinderung, Handicap oder psychischen Erkrankungen, Menschen mit Migrationshintergrund oder solchen, die sich beim Kontakte knüpfen schwer tun. Alle sind herzlich dazu eingeladen. Veranstaltungen und Termine stehen hier: http://www.zeit-zum-tanzen.de/termine/.

Fragen und Anmeldungen nimmt Jutta Schüle gerne entgegen:
Tel. 0177-5992982   –   E-Mail: zeit-zum-tanzen@gmx.de

Ein Porträt über Jutta Schüle und ihr Engagement steht in der Stuttgarter Zeitung vom 4.11.2015:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.jutta-schuele-im-portraet-die-one-woman-show.