Die NetzWerkStatt vernetzt mit vollem Erfolg

alle Fotos in diesem Beitrag: Frederik Laux

Rund 200 Teilnehmer*innen, darunter etwa 40 Initiativen, waren am 30.11.2018 auf unserer NetzWerkStatt  im Hospitalhof. Der Titel der Veranstaltung „Nachbarschaften in Stuttgart stärken“ wurde zum Programm: Zur Vernetzung von Engagierten, Interessierten und Stadtteilinitiativen waren Gesprächsrunden, die Vorstellung des Werkzeugkoffers „MachWerk“ und der „Markt der Möglichkeiten“ geboten.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Schirmherr*innen Veronika Kienzle, Nicole Scholl und Eberhard Schwarz. Sie schilderten ihre Erfahrungen und Wünsche zu Nachbarschaften in Stuttgart. Die Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte Veronika Kienzle lobte „die Vielfältigkeit an bürgerschaftlichem Engagement und Quartiersinitiativen in Stuttgart, die verstetigt und ausgebaut werden sollten.“ Nicole Scholl, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Stuttgart, machte in der Eröffnungsrunde insbesondere auf unseren Werkzeugkoffer für Netzwerk- und Nachbarschaftsinitiativen „MachWerk“ aufmerksam: „Ich wünsche mir, dass dieser tolle Leitfaden ganz konkret Anwendung in den Stadtteilen findet.“

Der Werkzeugkoffer wurde von den Schauspielern Karlo Müller und Sonja Kromer von DialogTheater e.V. spielerisch vorgestellt. Alias Victor und Victoria, die moderierend durch den Werkzeugkoffer begleiten, führten sie durch die zehn Kapitel des Leitfadens und stellten dabei heraus, dass es neben Erfolgen auch Herausforderungen in der Initiativarbeit geben kann. Der Werkzeugkoffer ist für all diejenigen von Nutzen, die eine Initiative gründen und erfolgreich am Leben halten wollen. Mehr als 30 ehrenamtlich Beteiligte haben dieses „MachWerk“ über zwei Jahre erarbeitet. Neben konkreten Anleitungen, Tipps und Tricks enthält der Werkzeugkoffer gute Beispiele von erfolgreichen Initiativen in Stuttgart und eine Sammlung von Ansprechpartner*innen. Erhältlich ist er beim treffpunkt 50plus gegen eine Schutzgebühr von 40 Euro und voraussichtlich ab Februar auch online.

Zu sechs verschiedenen Themen, darunter „Wie baut man eine Nachbarschaftsgruppe auf?“ oder „Wie bindet man Menschen mit Behinderungen in Stadtteilprojekte ein?“, waren Impulsgeber*innen eingeladen. In Gesprächsrunden schilderten sie den Teilnehmer*innen ihre persönlichen Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit und beantworteten Fragen aus der Praxis.

 

 

 

 

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Mittel und Beratung für die Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg

Im Rahmen des baden-württembergischen Landesprogramms „Quartier 2020“ wurde für Kommunen ein Sonderförderprogramm aufgelegt, um diese bei der Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Quartiersprojekten zu unterstützen.  Zwischen 10.000 und 30.000 Euro kann eine Kommune je Quartier beantragen.

Auch zivilgesellschaftliche Gruppen, die zu einem inklusiven Miteinander im Quartier beitragen wollen, können inhaltliche Hilfe in Form von Beratung erhalten, – die antragstellende Gruppe muss hierfür kein eingetragener Verein sein, also auch Netzwerke können sich um Beratungsgutscheine bemühen, siehe das Programm „Gut beraten“.

Informieren Sie sich bei Interesse auf der folgenden Webseite:
https://www.quartier2020-bw.de/angebote/beratung_foerderung

Am 25. Juli 2018 wird vom Land auch ein Fachtag zum Thema „Quartiersentwicklung“ organisiert, der im Hospitalhof in Stuttgart stattfindet und allen Interessierten offensteht. Das Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie hier:
https://www.quartier2020-bw.de/angebote/vernetzung_information/__Vernetzung-Information.html

Konflikte bei der Zusammenarbeit erfolgreich bewältigen

„Meinungsverschiedenheiten gehören zu Beteiligungs- und Kooperationsprozessen wie die Hitze zum Feuer“. Immer dann, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam ein Projekt zu starten und umzusetzen oder im Rahmen eines Vereines/einer Initiative zusammenzuarbeiten, treffen ganz unterschiedliche Meinungen aufeinander. Manchmal führt  dies zu Konflikten, die so heftig werden können, dass die Gruppe zerbricht oder die Projektumsetzung scheitert.

Wie erfolgreiches Konfliktmanagement aussehen kann, lernen Interessierte bei einem Seminar der Stiftung Mitarbeit, das am 29.+30. Juni 2018 in Bonn stattfindet:
„Nicht immer einer Meinung? Konfliktmanagement in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen“.

Das Seminar kostet 160,– Euro. Mehr Informationen plus den Flyer finden Sie hier:
https://www.mitarbeit.de/veranstaltungen/detail/nicht_immer_einer_meinung_05_2018

Digitalisierung und Zivilgesellschaft – Veranstaltung in Stuttgart

Am 20. April 2018 findet ein openTransfer CAMP #Digitalisierung in Stuttgart statt. Im Rahmen einer Mitmach-Veranstaltung „BarCamp“ sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen eingeladen, die Folgen der Digitalisierung zu diskutieren:

„Was macht die Zivilgesellschaft aus den neuen Versprechungen und konkreten Möglichkeiten der digitalen Welt? Was ist Hype, was praktischer Mehrwert? Auf dem Barcamp #Digitalisierung wollen wir am 20. April 2018 in Stuttgart darüber sprechen, wie sich Zivilgesellschaft am Diskurs über die Chancen und Folgen von Digitalisierung beteiligt, aber auch, wie digitale Tools interne Prozesse verändern und wie man digital mehr Wirkung erreicht“.

Jede/r kann ein Thema einbringen und eine Gesprächsrunde leiten. Nähere Informationen und die Webseite zur Anmeldung finden Sie hier: https://opentransfer.de/event/otc18-digitalisierung-in-stuttgart.

Das openTransfer CAMP wird veranstaltet von der Stiftung Bürgermut, der Robert Bosch-Stiftung und dem Bundesministerium des Innern.

Bürgerbeteiligung in der Praxis

Wie sieht gute Bürgerbeteiligung heutzutage aus? Welche Verfahren und Methoden sollte man wann, wie und warum nutzen? Welche guten Beispiele aus der Praxis gibt es?

Diese Fragen beantwortet eine neue Broschüre der Stiftung Mitarbeit. 60 Autoren stellen darin 30 Beteiligungsmethoden vor. Die Broschüre hat 320 Seiten und kostet 17 Euro. Zu beziehen ist sie direkt bei der Stiftung Mitarbeit oder über den Buchhandel:
https://www.mitarbeit.de/publikationen/shop/buergerbeteiligung_in_der_praxis/