Der neue Förderfonds Kulturelle Teilhabe soll vor Ort (Denk‐ und Erfahrungs‐)Räume erschaffen und erschließen. Er stellt die Teilhabe von Menschen in den Mittelpunkt: Mitmachen und Kreieren statt Besuchen und Konsumieren. Unterstützt werden Projekte,
die künstlerischen Austausch ermöglichen und die Entwicklung individueller Kreativität fördern
die das kulturelle Engagement in Stadtteile oder an Orte bringen, die bisher wenig erreicht werden
die vielfältige kulturelle Ausdrucksformen sichtbar machen und wertschätzen.
Bewerben können sich Vereine, Organisationen, Initiativen sowie Künstler*innen. Soziale Träger wie Mehrgenerationenhäuser, Jugendhilfen oder Verbände sind explizit angesprochen, insbesondere in Stuttgarts Außenbezirken.
Das Amt für öffentlicher Ordnung Stuttgart informierte auf der Frauen-Netzwerkstatt 2026 über den Fördertopf für Projekte im öffentlichen Raum, den Engagierte und Initiativen nutzen können:
Die Freiwilligenagentur Stuttgart informierte auf der Frauen-Netzwerkstatt 2026 darüber, wo man als Engagierte:r / als Initiative anfragen kann, wenn man einen Raum braucht. Die Freiwilligenagentur hat dazu auch eine Linkliste zusammengestellt Räume für Engagierte
Ab Herbst 2026 gibt es dazu noch mehr Infos auf dem neuen Engagement-Portal der Stadt Stuttgart.
Das Forum Hospitalviertel lädt zu einer Diskussion über Quartiersarbeit in Stuttgart am Montag, 23. Februar 2026, 17:30 Uhr, im CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart ein:
“Quartiersarbeit ist ein zentrales Instrument moderner Stadtpolitik. Sie stärkt sozialen Zusammenhalt, stabilisiert Stadtteile, ermöglicht Prävention, fördert Beteiligung und schafft lebenswerte, inklusive und nachhaltige urbane Räume. Das Hospitalviertel zeigt seit über 20 Jahren, was möglich wird, wenn Engagement aus dem Quartier selbst wächst – sozial, städtebaulich, kulturell und im interreligiösen Miteinander. Mit der Streichung sämtlicher kommunaler Zuschüsse im Doppelhaushalt 2026–2027 steht der Verein Hospitalviertel e.V. vor entscheidenden Zukunftsfragen: Braucht es diese Arbeit noch? Bleibt das Leben in Quartieren sich selbst überlassen? Wer übernimmt Verantwortung für das Miteinander?
Wir haben die Fraktionen im Stuttgarter Gemeinderat befragt und möchten die Antworten öffentlich diskutieren. Am Gespräch nehmen Teil:
Seit fünf Jahren setzt sich die Initiative Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal für die Nutzung des leerstehenden Statistischen Landesamtes (StaLa) in Heslach ein. Mit den Gebäuden rund um das StaLa, die langfristig auch frei werden, könnte in Heslach ein neues Quartier mit vielen Angeboten für die Stadtgesellschaft entstehen, mit bezahlbarem Wohnraum, konsumfreien Begegnungsorten, Stadtteilkantine, Co-Working-Spaces, Werkstätten und Kunsträumen, mit viel Natur im Areal, – und alles mitgestaltet seitens der örtlichen Zivilgesellschaft.
Weil das Projekt eine Signalwirkung über Heslach hinaus hat und zeigen könnte, wie für Leerstand zusammen mit der Zivilgesellschaft gemeinwohlorientierte Nutzungen entwickelt werden, ist die Initiative Schoettle Areal auch Teil des IBA’27-Netzes, das zukunftsweisende Vorhaben aus der StadtRegion Stutgart zusammenbringt.
Im Moment ist es aber ungewiss, wie es mit dem Areal weitergeht: “Die Stadt Stuttgart überlegt derzeit, vom Kauf des Schoettle-Areals zurückzutreten. Damit droht, dass alle bisherigen Fortschritte verloren gehen – und das Gebäude auf unbestimmte Zeit wieder im Leerstand verschwindet”, schreibt die Schoettle-Ini auf Ihrer Webseite. Und dass sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, “wenn man uns nur lässt”.
Am 19.12.2025 entscheidet der Stuttgarter Gemeinderat über das Projekt. Im Vorfeld hat die Initiative schon mal einen “Schlüsselmoment” zelebriert, am 15.11.25, mit dem symbolischen Aufschliessen des leerstehenden Gebäudes. “Lebensraum in der Stadt ist wertvoll. Leerstand hingegen ist teuer und verwehrt der Stadtgemeinschaft eben diesen wertvollen Raum.” In Heslach – und nicht nur dort – hat man Angst vor einem jahrelangen Leerstand, der das gesamte Umfeld rund um die Böblinger Strasse negativ beeinflussen würde.
Wir Stadtteilvernetzer:innen sind überzeugt davon, dass die Zukunft der Stadt nur gemeinsam gestaltet werden kann, von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammen. Ohne die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern können keine lebendigen Quartiere entstehen. Es wäre wichtig, anhand eines Pilotprojektes wie dem Schoettle-Areal zu zeigen, wie mit dem (Büro)Leerstand in anderen Bezirken umgegangen werden kann. Wir drücken der Schoettle-Ini die Daumen, dass es irgendwann beim StaLa zu einer echten Schlüsselübergabe kommt….
Beim Programm der „Neuen Auftraggeber” geht es um Wünsche, Bedürfnisse und Visionen von Menschen, die im Sinne des Gemeinwohls lokal etwas verändern wollen. Sie können “Neue Auftraggeber” sein und öffentliche Kunstprojekte anstoßen. Erfahrene Vermittler*innen (sog. Mediator*innen), begleiten die “Neuen Auftraggeber” darin, eine Idee als Auftrag zu formulieren. Sie bringen ihr Wissen über Kunst ein und schlagen eine*n Künstler*in oder eine Künstler*innengruppe vor, die sich mit dem Anliegen der Neuen Auftraggeber auseinandersetzt.
Am Ende dieses Prozesses entstehen Kunstprojekte, die unterschiedliche Formen annehmen: Von Skulpturen und Bauvorhaben bis zu Tanzperformances oder Gartengestaltungen – es kommt ganz auf die Fragen und Bedürfnisse vor Ort an.
Das Künstlerhaus Stuttgart ist Ankerpunkt für Projekte der „Neuen Auftraggeber“ in der Metropolregion Stuttgart und Baden-Württemberg.
Das Projekt “Neue Auftraggeber” wird vorgestellt am Donnerstag, 10. Juli 2025, von 18:30 bis 20:00 Uhr. Treffpunkt ist das DB-Reisezentrum am S-Bahnhof Zuffenhausen.
“In diesem Workshop erfahren Sie aus erster Hand, wie aus den Wünschen, Bedürfnissen und Visionen engagierter Bürger*innen ein konkreter öffentlicher Kunstauftrag wird. In einem gemeinsamen Stadtspaziergang nehmen wir gemeinsam mögliche Orte für zukünftige Kunstvorhaben in den Blick”
Anmeldung bis zum 08.07.25 an eveeno.com/neueauftraggeber
Eröffnung der MachBar Süd am 17. Mai 2025, von 10-16 Uhr, auf dem Südheimer Platz:
Parallel findet hier auch ein Nachbarschaftsflohmarkt statt. Und in ganz Heslach findet man weitere Hofflohmärkte.
Nicht nur auf dem Südheimer Platz ist am Samstag was los: Auch im Schoettle-Areal wird an diesem Tag gefeiert! Die Initiative Solidarische Nachbarschaft Schöttle-Areal lädt dort im Rahmen des IBA-Festivals zur Ausstellung „Quartiersutopie im Stuttgarter Süden“ ein – mit Visionen für das Gelände, Austausch und Mitmachaktionen in und um die alte Kantine des Statistischen Landesamts. Mehr Infos findet ihr unter: https://festival.iba27.de/programm/schoettle-area/
Es lohnt sich also, am 17. Mai durch Heslach zu ziehen!
Du bist auf der Wohnungssuche und möchtet Dein zukünftiges zuhause aktiv mitgestalten?
Du willst deine eigenen Vorstellungen für ein lebendiges, nachhaltiges, kreatives Quartier Wirklichkeit werden lassen? Dann bist Du hier genau richtig!
Mach mit beim Entwicklungsprozess für das IBA27-Neubauprojekt Quartier in Stuttgart-Rot. Werde Teil einer Community mit der Chance später ein Teil der Gemeinschaft zu sein und dort zu wohnen.”
Bis zum 31. Januar 2025 können sich Projekte bewerben, die im Sinne sozialer Quartiersentwicklung den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie Integration und ein gutes Miteinander fördern.
Gemeinsam rufen der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V., der Deutsche Städtetag, der AWO Bundesverband, der Deutsche Mieterbund und der GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen e. V. zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb auf.
Wer kann teilnehmen?
Um den Preis können sich Projekte bewerben, die im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes in der sozialen Stadtentwicklung aktiv sind und die Planungsphase überwunden haben. Der Preis Soziale Stadt ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich in erster Linie an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege.