Für alle, die Inklusion einmal ganz praktisch und unmittelbar erleben wollen, ist die erste Stuttgarter Inklusions-Gala in der Liederhalle die richtige Veranstaltung. Sie findet statt am Sonntag 11. Dezember 2016 um 18 Uhr im Schiller-Saal, – aufgrund der riesigen Nachfrage musste ein größerer Saal als der Silcher-Saal (wie noch im Flyer geschrieben) gebucht werden. Eingeladen sind Tänzer und Tänzerinnen mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Tanzen und Schwofen. Stargast der Veranstaltung ist Eric Gauthier mit seiner Company. Weiterlesen
Autor: Brigitte Reiser
Flashmob “Da klingt Freiheit” – 95 mal im Lutherjahr
Da klingt Freiheit
95 Mal Flashmob an 95 Orten irgendwo in Stuttgart. Kommen Sie und singen Sie mit! Immer freitags außerhalb der Schulferien treffen wir uns an ungewöhnlichen Orten und stimmen gemeinsam zwei, drei Lieder an. 95 Mal.
Ein außergewöhnliches Projekt zum Reformationsjubiläum: Immer freitags außerhalb der Schulferien treffen sich in Stuttgart Menschen um das Organisationsteam mit Gabriele Degenhardt, Heidi Essig, Ulrich Mangold und Georg Ammon, um gemeinsam an ungewöhnlichen Orten zwei, drei Lieder anzustimmen. 95 Mal. Die Flashmob-Gruppe ist an dem Banner mit der Aufschrift “Da klingt Freiheit” leicht zu erkennen.
Was ist ein “Flashmob”? Und was hat die Evangelische Kirche mit dem Flashmob “Da klingt Freiheit” vor?: Weiterlesen
Flüchtlinge im Ehrenamt – eine Chance für’s Quartier
Das nächste Treffen der Stadtteilvernetzer findet statt am Dienstag 29. November 2016 ab 17.30 Uhr in Plieningen – im Bezirksrathaus, Filderhauptstr. 155, im Sitzungssaal, 1. OG. Das Bezirksrathaus liegt direkt neben der Stadtbahnhaltestelle “Plieningen Garbe”.
Unser Thema des Abends:
“Freiwilliges Engagement von Flüchtlingen – eine Chance für’s Quartier”.
Impulse kommen von
- “We need you” – Flüchtlinge im Ehrenamt, eine Chance für alle Beteiligten:
Frau Reinhold, die stellv. Bezirksvorsteherin in Plieningen, berichtet über das lokale Projekt und seine Ergebnisse. - “Raumwunder” – eine leerstehende Wohnung wird gemeinschaftlich mit Flüchtlingen und Quartiersbewohnern renoviert und zu einem Rückzugs- und Kulturraum ausgebaut. Seien Sie gespannt auf dieses Projekt, das von der Konzeptkünstlerin Martina Geiger-Gerlach vorgestellt wird.
“BuFdi beim bhz” – Herr Behtash berichtet über seine Erfahrungen. - “Flüchtlinge im Ehrenamt” – Erfahrungen der Bürgerstiftung Stuttgart, die von Frau Gebicke eingebracht werden.
Nach den Statements beginnt der fachliche Austausch untereinander – sprechen Sie die Inpulsgeber an, lassen Sie sich von den Erfahrungen anderer inspirieren. Wir freuen uns auf Sie!
Zur Einstimmung auf das Thema bietet sich u. a. ein Papier der Stiftung Mitarbeit an, das zusammenfasst, wie wichtig Teilhabe für die Integration ist: “Impulse für Integration und Partizipation”.
Benachteiligte Stadtteile stärken – ein Leitfaden für Quartiere
Das hiesige private Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Weeber und Partner hat einen Leitfaden veröffentlicht, der die Strategien zusammenträgt, die wichtig sind, um den Zusammenhalt in benachteiligten Quartieren zu stärken. Den Leitfaden gibt es kostenfrei als pdf oder als Buch. Die Kapitel handeln folgende Themen ab:
- Teilhabe verbessern
- Alle einbeziehen
- die örtlichen Netzwerke stärken
- Soziale Infrastruktur attraktiv ausbauen
- Jugendliche und Kinder fördern
- Segregation reduzieren
- Benachteiligte Stadtteile als Teil der Gesamtstadt entwickeln
Der Leitfaden trägt Beispiele aus ganz Europa zusammen, u.a. aus Liverpool, Vaulx-en-Velin, Sofia, Brüssel, Palermo und vielen anderen Städten. Mehr Infos zum Leitfaden gibt es hier.
Nachlese zu unserer NetzWerkStatt im Newsletter Bürgerengagement
Im aktuellen Newsletter “Bürgerengagement” der Landeshauptstadt Stuttgart steht ein Nachbericht zu unserer ersten NetzWerkStatt am 16. September 2016 – siehe hier – auf Seite 3 des Newsletters.
Inzwischen hat sich ein kleines Team von Ehrenamtlichen – die so genannten „Werkzeugmacher“ – gefunden, um aus den Ergebnissen des Workshops “Werkzeugkoffer für Netzwerk-Initiativen im Quartier” erste Strategien und Konzepte zu entwickeln. Im November d. J. wird sich zu diesem Thema die Steuerungsgruppe der Stadtteilvernetzer treffen und im Januar 2017 die Redaktionsgruppe. Angedacht ist auch ein design thinking-Workshop, um innovative Formen und Ausgestaltungen für unseren “Werkzeugkoffer” zu finden.
Sozialraumorientierte Quartiersentwicklung – Bericht vom Fachkongress in Stuttgart
Am 5. Oktober 2016 veranstaltete der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg zusammen mit seiner Akademie und dem Verein Integrative Wohnformen e.V. im Stuttgarter GENO-Haus einen Fachkongress zum Thema „Sozialraumorientierte Quartiersentwicklung“.
„Weil Quartiersentwicklung eine gemeinschaftliche Gestaltungs- und Querschnittsaufgabe ist, müssen Wohnungswirtschaft, Freie Wohlfahrtspflege, Städte und Kommunen neue Kooperations- und Arbeitsformen eingehen“, so die Veranstalter. Aus diesen Sektoren kamen auch die Vortragenden. Nicht vertreten war die Seite der Bürger bzw. Organisationen der Zivilgesellschaft, obwohl sich alle Referierenden darin einig waren, dass Bürgerinnen und Bürger eine ganz zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, die Stärken von Quartieren auszubauen und sie lebendig und lebenswert zu erhalten. Frau Kremer-Preiss vom KDA mahnte einen Wechsel von der „Versorgungs- zur Mitwirkungsgesellschaft“ an. Nur durch eine stärkere Vernetzung und die Bereitschaft zur Partizipation könnten Quartiere so gestaltet werden, dass sie für alle Generationen altersgerecht seien
Teile der Wohnungswirtschaft – und hier insbesondere der genossenschaftliche Bereich – haben mit einem sogenannten „Sozialmanagement“ in den Quartieren schon begonnen, d.h. mit vernetzenden und beteiligungsorientierten Maßnahmen, um die Zufriedenheit ihrer Kunden zu stärken. Ein Beleg dafür ist der „Verein Integrative Wohnformen e.V.“, eine Gründung von 13 Stuttgarter Wohnungsunternehmen.
Eine Regelfinanzierung gibt es für das Sozialraum- bzw. Quartiersmanagement nicht. Diese will der Paritätische nun in einem Impulspapier von der baden-württembergischen Landespolitik einfordern. Auch mit der Vernetzung unter allen Akteuren der Quartiersentwicklung soll begonnen werden. Sich wechselseitig kennenlernen und Vorurteile abbauen, – das ist für eine gedeihliche Kooperation wichtig. Dass man auch ohne eine Startfinanzierung und extra Personalstellen mit der lokalen Vernetzung beginnen kann, zeigt das Beispiel der Stadtteilvernetzer Stuttgart, – unser Netzwerk wurde auf dem Podium als gutes Beispiel erwähnt!
Blaues Sofa in Gablenberg
Der Bürger-Verein “Unsere Schlößlestraße e.V.” wandert derzeit mit einem blauen Sofa durch Gablenberg. Im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen und Themen soll das Sofa ein Ort der Begegnung werden, wo Informationen ausgetauscht und die Nachbarschaft in Gablenberg gepflegt wird. Eine gute Idee und ein mögliches Transferprojekt.
Mehr Infos finden Sie in dem folgenden Presseartikel:
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.ost-ein-sofa-wandert-durch-gablenberg.bbaa1c6b-8566-43d7-a5f5-c8a8e528af43.html
Glück im Quartier“ – Das gesellschaftliche Miteinander gestaltet sich in lokalen Räumen
Bereits jetzt möchte das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach auf eine bemerkenswerte Tagung aufmerksam machen, die im Namen der Rudolf Schmid und Hermann Schmid Stiftung in Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart veranstaltet wird:
„Glück im Quartier“
Das gesellschaftliche Miteinander gestaltet sich in lokalen Räumen
Wer an den Stadtgesellschaften der Zukunft baut, der muss die Quartiere gestalten. Wenn Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit das Gemeinsame entdecken und sich zugehörig fühlen, dann sind die Chancen dafür im Quartier am größten. Wenn komplexe Themen greifbar werden sollen, dann geht das einfacher, wenn man Lösungen im Lokalen erprobt.
Von diesen Prämissen geleitet steht deshalb das Quartier im Mittelpunkt der Tagung. Und es sind die “großen Fragen“, die aus einer Quartiersperspektive betrachtet werden sollen: die Fragen zu chancengerechter Bildung, nach dem Sinn und den Werten von Arbeit, nach der Zugehörigkeit in einer Gesellschaft der Vielfalt und nach einer Stadtentwicklung unter Beteiligung aller.
Vorträge, Impulsreferate und themenspezifische Workshops werden eine Plattform schaffen, Fachkräfte und Interessierte aus Politik, Verwaltung und aus allen Bereichen der Bürgergesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen, Erfahrungen auszutauschen und erste Lösungsszenarien zu entwerfen. Wir freuen uns über Teilnahme aller Bürgerinnen und Bürger in Stuttgart und Umgebung..
Alle weiteren Informationen stehen unter:
http://gebrueder-schmid-zentrum.de/fachtagung/.
Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei – die Anmeldung ist möglich unter:
http://gebrueder-schmid-zentrum.de/fachtagung/anmelden/.
„Glück im Quartier“
Das gesellschaftliche Miteinander gestaltet sich in lokalen Räumen
mit Dr. Tho Ha Vinh
(Programmdirektor des Zentrums für Bruttonationalglück / Bhutan) u. a.
am Donnerstag, den 12. Januar 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr
und Freitag, den 13. Januar 2017 von 9.00 bis 17.00 Uhr
im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart
Kostenfreier Workshop “Social Media für Soziale Organisationen”
Der Verein Heldenrat e.V. (www.heldenrat.org) hat es sich zum Ziel gesetzt, soziales Engagement durch Qualifizierung und Beratung zu stärken und zwar kostenfrei und ehrenamtlich, weltanschaulich und politisch neutral.
Anlässlich seines Starts in Stuttgart lädt der Heldenrat e.V. soziale und gemeinwohlorientierte Organisationen zu einem kostenfreien Workshop ein zum Thema
„Social Media für Soziale Organisationen“
am 9. November 2016 von 18:00 bis ca. 21:00 Uhr.
Neben einer Einführung in die Grundzüge und gängigsten Online-Portale des Web 2.0, sollen hier gemeinsam Guidelines und Projektpläne für die richtige Social Media Strategie erarbeiten werden. Ebenso geht es auch um den Erfahrungsaustausch zwischen sozialen Initiativen. Der Workshop richtet sich an alle Initiativen, die aktuell den Einsatz von Social Media in Ihrer Kommunikation überdenken oder sich einfach nur darüber informieren wollen. Anmelden kann man sich zum Workshop bis zum 21.10.2016 unter www.heldenrat.org/anmeldung
“Stuttgarter Bürgerpreis” der Bürgerstiftung – Ausschreibung 2016
Seit vielen Jahren verleiht die Stuttgarter Bürgerstiftung einen Bürgerpreis an ehrenamtlich Engagierte in unserer Stadt, um deren Engagement sichtbar zu machen, auszuzeichnen und zu vernetzen.
In diesem Jahr wird der Preis zum 8. Mal ausgeschrieben. Bewerben kann man sich in den Kategorien:
- Nachhaltigkeit (Langjähriges und Bewährtes)
- Innovation (Junge Projektideen und neue Formate)
- Kultur (Musik, Performance, Kunst, Theater – ein Auftritt beim Stuttgarter Bürgerpreis inklusive)
In jeder Kategorie verleiht die Bürgerstiftung jeweils 2 x 5.000 € Preisgeld! Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis: auf der Facebook-Seite der Bürgerstiftung kann nach Bewerbungsschluss über das beste Projekt abgestimmt werden, das Gewinnerprojekt erhält 3.000 €!
Bewerbungsschluss für den Bürgerpreis ist der 15. Oktober 2016. Die festliche Preisverleihung findet dann im Porsche-Museum statt.
Mehr Infos gibt es hier: http://www.buergerstiftung-stuttgart.de/stuttgarter-buergerpreis/

