Nächstes Stadtteilvernetzer-Treffen zum Thema „Genossenschaften“

Herzliche Einladung zu unserem nächsten Treffen am Dienstag, 17. Oktober 2017 ab 17.30 Uhr im GENO-Haus, Heilbronner Str. 41, 70191 Stuttgart. Das GENO-Haus ist sehr gut mit ÖPNV zu erreichen. Unser Thema des Abends:

„Genossenschaften im Aufwind – Chancen für Stadtteile und bürgerschaftliche Projekte“.

In immer mehr Bereichen werden auf lokaler Ebene Genossenschaften von Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um soziale und kulturelle Treffpunkte, Bildungsangebote, Mobilitäts- und Pflegeinitiativen, Senioren- und Stadtteilgenossenschaften aufzubauen. Dahinter steht der zivilgesellschaftliche Wunsch nach solidarischer Selbsthilfe: Projekte, die einer allein wirtschaftlich nicht tragen kann, können von vielen gemeinsam selbstverantwortlich und demokratisch umgesetzt werden. Genossenschaften fördern die Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern. Welche Rolle können sie in den Stadtteilen spielen?

Inhaltliche Impulse kommen von:

Danach geht es wie immer an runde Tische, um das Gespräch und die Vernetzung untereinander und mit den Referentinnen zu ermöglichen.

Interessante Termine und Tagungen für Stadtteilvernetzer

„Inklusive Quartiersstrategien – so gelingt die Integration von Geflüchteten“: Am Mittwoch, 3. Mai 2017, findet in der Ev. Akademie Bad Boll eine ganztägige Tagung zum Thema statt, mit vielen interessanten Referent/innen. Angesprochen werden u. a. der kommunale Flüchtlingsdialog, das Bündnis für Menschlichkeit, Berufsorientierung und Sprachförderung, Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier:
http://www.ev-akademie-boll.de/tagung/451717.html

WLSB-Forum Sportentwicklung: „Ehrenamt und Engagement“ am 6. Mai 2017 im Haus des Sports Stuttgart: Die Sorge um die Nachbesetzung ehrenamtlicher Posten treibt seit einigen Jahren die Sportvereine um. Funktionäre, Trainer, Übungsleiter und Betreuer aus den Vereinen, Sportkreisen und Fachverbänden sind deshalb eingeladen, sich gezielt mit aktuellen Entwicklungen und Strategien rund um das Thema „Ehrenamt und Engagement“ auseinanderzusetzen. Mehr Infos finden Sie hier:
https://veranstaltungen.wlsb.de/forum-sportentwicklung

Konferenz „Gemeinsam gegen Jugendarmut“ des Internationalen Bundes am 9. Mai 2017 im Stuttgarter Rathaus: Jugendliche, Experten und Politikerinnen setzen sich mit dem Thema Jugendarmut auseinander – Vor welchen Problemlagen stehen Jugendliche in Stuttgart, die von Armut betroffen sind? Welche Unterstützung bekommen sie? Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier:
http://www.ib-kos.de/konferenzen-veranstaltungen.html#c561

What’SUB – Subkultur in Stuttgart untersuchen, kartieren und fördern

Welche Rolle spielt die Subkultur für die Stadterneuerung und wie kann die Subkultur abseits des „Mainstream“ die Bewohner im Quartier wieder mehr zusammenbringen?

Diesen Fragen geht das Stuttgarter Forschungsprojekt „What’SUB“ nach, das gleichzeitig Fördergelder für subkulturelle Aktivitäten vergibt. Hochinteressant ist die Web-Karte des Projekts, die einen Überblick über die vielen subkulturelle Initiativen und Orte in Stuttgart gibt.

Auch ein Blick auf die bisher geförderten Projekte lohnt sich, viele davon wollen Kunst und Kultur bewusst ins Quartier bringen, gerade auch in die Außenorte, die oftmals von subkulturellen Strömungen abgehängt sind – wir Stadteilvernetzer haben darüber schon diskutiert, siehe unsere Veranstaltung „Kunst im Quartier“ in Vaihingen.

Gefördert werden von What’SUB z. B. das Raumwunder in Plieningen – Frau Geiger-Gerlach hat das Projekt beim Stadtteilvernetzer-Treffen im November 2016 vorgestellt. Gefördert werden auch die Stadtlücken e. V., die „Mehr Recht auf Stadt“ proklamieren, selbst Aktionen starten und auf ihrer Webseite Initiativen abseits des Mainstreams vorstellen. Auch Chloroplast ist dabei, der Verein für urban gardening und Kultur, der auf dem Walz-Areal in Weilimdorf aktiv ist. Einen Gemeinschaftsgarten samt Kultur bietet auch el Palito e.V., und zwar Auf dem Haigst 45. Gefördert wird auch die Initiative LSH#28, die das Hinterhoffestival in Stuttgart-Mitte organisiert, um die Nachbarschaft zusammenzubringen.

Machen Sie sich selbst ein Bild über die vielen Ideen und Aktivitäten, die Künstler und Kunstfreunde entwickeln, um Stadträume und Nachbarschaften zu beleben:
http://whatsub-stuttgart.de/gefoerderte-projekte.
Und nehmen Sie selbst Kontakt zu Kunst-Initiativen auf, um diese in die Quartiere zu bringen und dort gut zu vernetzen – es lohnt sich.

Belebung der Nachbarschaft durch Kunst und Kultur

Rund um den Berliner Platz in Stuttgart werden am Samstag, 11. März 2017 ab 13 Uhr die Hinterhöfe durch Kunst und Kultur belebt.

Eingeladen sind alle aus dem Viertel und alle, die am Viertel interessiert sind: „Als Besucher_Innen wandelt ihr durch die festlichen Welten der Innenhöfe und seht noch verborgene Orte in der Nachbarschaft. Entdeckt unseren Kiez! Der Eintritt ist frei und erfordert lediglich ein Lächeln für den Nachbarn“. Mehr Infos gibt es hier
http://whatsub-stuttgart.de/gefoerderte-projekte/#lsh28

Gefördert wird das Projekt von „what’SUB“ Stuttgart, – dem Forschungs- und Förderprojekt bezogen auf die Subkultur in Stuttgart. Dazu mehr Informationen im nächsten Blogartikel.

„Digitalisierung der Nachbarschaften“ – Thema bei den Stadtteilvernetzern

Am Dienstag, 21.02.2017, treffen sich die Stadtteilvernetzer ab 17.30 Uhr im treffpunkt 50plus im Stadtbezirk „Mitte“. Wir tauschen uns über die Digitalisierung der Nachbarschaften aus. Impulse kommen von:

  • Frau Werner, treffpunkt 50plus: Stuttgarter Senioren online einbinden, vernetzen und unterstützen – das Projekt KommmIT
  • Frau Brodt, Möhringen/Fasanenhof: Digitale Nachbarschaftsnetzwerke aufbauen – Erfahrungen aus dem Stadtteil und mit nebenan.de
  • Frau Weiler/Frau Kulakow, deine-strasse: Eine Chance für lokale Nachbarschafts-Apps – deine-strasse.de in Stuttgart

Danach gehen wir an unterschiedliche Runde Tische, um ins Gespräch mit den Referentinnen zu kommen. An einem Tisch wird zusätzlich noch über „Weblogs für die Nachbarschaft und den Stadtteil“ informiert, um zu zeigen, wie einfach Blogs handzuhaben sind wie gut man damit rasch eine Webseite für ein lokales Projekt oder Netzwerk schaffen kann.

Alle Interessierten, die im Quartier aktiv sind, sind willkommen!

Sozialraumorientierte Quartiersentwicklung – Bericht vom Fachkongress in Stuttgart

Am 5. Oktober 2016 veranstaltete der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg zusammen mit seiner Akademie und dem Verein Integrative Wohnformen e.V. im Stuttgarter GENO-Haus einen Fachkongress zum Thema „Sozialraumorientierte Quartiersentwicklung“.

„Weil Quartiersentwicklung eine gemeinschaftliche Gestaltungs- und Querschnittsaufgabe ist, müssen Wohnungswirtschaft, Freie Wohlfahrtspflege, Städte und Kommunen neue Kooperations- und Arbeitsformen eingehen“, so die Veranstalter. Aus diesen Sektoren kamen auch die Vortragenden. Nicht vertreten war die Seite der Bürger bzw. Organisationen der Zivilgesellschaft, obwohl sich alle Referierenden darin einig waren, dass Bürgerinnen und Bürger eine ganz zentrale Rolle spielen, wenn es darum geht, die Stärken von Quartieren auszubauen und sie lebendig und lebenswert zu erhalten. Frau Kremer-Preiss vom KDA mahnte einen Wechsel von der „Versorgungs- zur Mitwirkungsgesellschaft“ an. Nur durch eine stärkere Vernetzung und die Bereitschaft zur Partizipation könnten Quartiere so gestaltet werden, dass sie für alle Generationen altersgerecht seien

Teile der Wohnungswirtschaft – und hier insbesondere der genossenschaftliche Bereich – haben mit einem sogenannten „Sozialmanagement“ in den Quartieren schon begonnen, d.h. mit vernetzenden und beteiligungsorientierten Maßnahmen, um die Zufriedenheit ihrer Kunden zu stärken. Ein Beleg dafür ist der „Verein Integrative Wohnformen e.V.“, eine Gründung von 13 Stuttgarter Wohnungsunternehmen.

Eine Regelfinanzierung gibt es für das Sozialraum- bzw. Quartiersmanagement nicht. Diese will der Paritätische nun in einem Impulspapier von der baden-württembergischen Landespolitik einfordern. Auch mit der Vernetzung unter allen Akteuren der Quartiersentwicklung soll begonnen werden. Sich wechselseitig kennenlernen und Vorurteile abbauen, – das ist für eine gedeihliche Kooperation wichtig. Dass man auch ohne eine Startfinanzierung und extra Personalstellen mit der lokalen Vernetzung beginnen kann, zeigt das Beispiel der Stadtteilvernetzer Stuttgart, – unser Netzwerk wurde auf dem Podium als gutes Beispiel erwähnt!

Die Stadtteilvernetzer treffen sich in Degerloch

Am Dienstag, 22.10.2013, sind alle, die sich in Stuttgart mit der Stadtteilvernetzung befassen, – egal ob städtisch, gemeinnützig oder bürgerschaftlich – zu unserem zweiten Treffen herzlich eingeladen. Wir sind ab 17.15 zu Gast beim Degerlocher Frauenkreis im Helene-Pfleiderer-Haus, Große Falterstr. 6.

In vier Kurzvorträgen erhalten wir einen Überblick über Vernetzungsprojekte in Degerloch. Wir erfahren mehr über

  • die Arbeit des Degerlocher Frauenkreises e.V.
  • die Degerlocher Demenzkampagne
  • die Stadtteilrunde Degerloch
  • aktuelle Vernetzungsprojekte

Danach wollen wir  an drei unterschiedlichen Tischen, jeweils unterstützt von einem Moderator, die folgenden Themen diskutieren:

  • die Degerlocher Demenzkampagne
  • kreative Wege, um die Bürgerschaft zu erreichen
  • Vernetzung im Stadtteil – was braucht es dazu?

Im Anschluss daran beginnt der offene Vernetzungs- und Gesprächsteil unseres Treffens.

Wir verbinden mit dieser Veranstaltung und unserer Initiative die Hoffnung, dass wir Stadtteilvernetzer uns untereinander besser kennenlernen und Wissen austauschen können. Und hoffen auf den Transfer erfolgreicher Projekte in andere Stadtteile und darauf, dass – ganz niedrigschwellig – neue Beziehungen und Partnerschaften geknüpft werden.

Agenda der Stuttgarter Stadtteilvernetzer

Bei unserem zweiten Treffen am 25. Juni in Möhringen waren 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer da aus unterschiedlichen Fachbereichen und Bezirken, aus gemeinnützigen, städtischen und bürgerschaftlichen Organisationen. In der Diskussion zeichnete sich ab, dass sich die Mehrheit von der Vernetzungs-Initiative das folgende erhofft:

Gute Beispiele für Vernetzung und Kooperation in den Stadtbezirken zu sammeln, Ansprechpartner für diese aufzulisten, das Wissen weiterzutragen und konkrete Begegnungen zwischen Projektverantwortlichen und Interessierten über Bezirksgrenzen hinweg zu ermöglichen.

Wir wollen deshalb darauf unseren Schwerpunkt legen. Das heißt, gute Vernetzungs- und Kooperationsprojekte, die wir in den Stadtbezirken kennenlernen, die wir auch selber in unserem Kreis präsentieren können, wollen wir hier im Blog vorstellen und der Allgemeinheit zugänglich machen. Das Wissen soll aber nicht theoretisch bleiben. Sondern es sollen in unserer Vernetzungs-Initiative Kontakte zwischen den Projektverantwortlichen  und Interessierten face-to-face entstehen. Auf diese Weise möchten wir die Vernetzung zwischen den Bezirken und zwischen Projekten vorantreiben und den Wissens- und Projekttransfer in unserer Stadt fördern.

Es sind noch andere Punkte angesprochen worden, die für Stadtteilvernetzer von Interesse sind:
Welche Formen der (nicht-monetären) Vergütung für Ehrenamtliche gibt es? Wo können Bürger mit guten Ideen für das Gemeinwesen diese einbringen? Welche Träger stehen für die Umsetzung von Bürgerideen zur Verfügung? Wo gibt es Stadtteilmanager und wie bekommt man einen?

Wer interessiert ist, bei den Stuttgarter Stadtteilvernetzern mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Wir treffen uns das nächste Mal am 22.Oktober um 17.30 Uhr beim Degerlocher Frauenkreis. Egal, ob Sie einen städtischen, bürgerschaftlichen oder gemeinnützigen Hintergrund haben oder aus einem sozial engagierten Betrieb kommen, – machen Sie mit bei der Vernetzung über Bezirks-, Fach- und Sektorengrenzen hinweg!