Alltägliche Orte in Treffpunkte verwandeln – Förderprogramm

Die Robert Boch-Stiftung schreibt ein Förderprogramm aus:

“Ihr möchtet alltägliche Orte in Treffpunkte verwandeln? Ihr möchtet Begegnung unterschiedlicher Menschen und Meinungen ermöglichen? Kurz: Ihr möchtet das Miteinander stärken? Bewerbt euch für das Programm Allzeitorte”.

Voraussetzung: Kooperation aus drei Partnern (“Tridem”): Alltagsort, Soziokultur und politische Bildung. Bewerbungsschluss: 15. Mai 2026.

Beispiele: Pilotprojekte 2023-2025

Alles zum Förderprogramm:
soziokultur.de/wp-content/uploads/2026/02/260218_Allzeitorte_Ausschreibung.pdf

Häkeltreff Superblock mit neuem Projekt

Der Häkeltreff Superblock in Stuttgart-West häkelt den Superblock schön durch das Bestricken und Behäkeln von Fahrradständern usw. Derzeit arbeitet der Treff auch an Grabbel-Decken oder “Ärmeln” für Menschen mit Demenz, die oft unruhig sind und was zum “Zupfen” und “Grabbeln” brauchen. Das Projekt wurde auf der Frauen-Netzwerkstatt 2026 vorgestellt.

© K. Schlenker-Gutbrod

Fördertopf für Projekte im öffentlichen Raum

Das Amt für öffentlicher Ordnung Stuttgart informierte auf der Frauen-Netzwerkstatt 2026 über den Fördertopf für Projekte im öffentlichen Raum, den Engagierte und Initiativen nutzen können:

Wo finden Engagierte Räume in Stuttgart?

Die Freiwilligenagentur Stuttgart informierte auf der Frauen-Netzwerkstatt 2026 darüber, wo man als Engagierte:r / als Initiative anfragen kann, wenn man einen Raum braucht. Die Freiwilligenagentur hat dazu auch eine Linkliste zusammengestellt
Räume für Engagierte

Ab Herbst 2026 gibt es dazu noch mehr Infos auf dem neuen Engagement-Portal der Stadt Stuttgart.

Schoettle-Areal: Leerstand in Heslach gemeinwohlorientiert nutzen

©Initiative Schoettle Areal

Seit fünf Jahren setzt sich die Initiative Solidarische Nachbarschaft Schoettle-Areal für die Nutzung des leerstehenden Statistischen Landesamtes (StaLa) in Heslach ein. Mit den Gebäuden rund um das StaLa, die langfristig auch frei werden, könnte in Heslach ein neues Quartier mit vielen Angeboten für die Stadtgesellschaft entstehen, mit bezahlbarem Wohnraum, konsumfreien Begegnungsorten, Stadtteilkantine, Co-Working-Spaces, Werkstätten und Kunsträumen, mit viel Natur im Areal, – und alles mitgestaltet seitens der örtlichen Zivilgesellschaft.

Weil das Projekt eine Signalwirkung über Heslach hinaus hat und zeigen könnte, wie für Leerstand zusammen mit der Zivilgesellschaft gemeinwohlorientierte Nutzungen entwickelt werden, ist die Initiative Schoettle Areal auch Teil des IBA’27-Netzes, das zukunftsweisende Vorhaben aus der StadtRegion Stutgart zusammenbringt.

Im Moment ist es aber ungewiss, wie es mit dem Areal weitergeht: “Die Stadt Stuttgart überlegt derzeit, vom Kauf des Schoettle-Areals zurückzutreten. Damit droht, dass alle bisherigen Fortschritte verloren gehen – und das Gebäude auf unbestimmte Zeit wieder im Leerstand verschwindet”, schreibt die Schoettle-Ini auf Ihrer Webseite. Und dass sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, “wenn man uns nur lässt”.

Am 19.12.2025 entscheidet der Stuttgarter Gemeinderat über das Projekt. Im Vorfeld hat die Initiative schon mal einen “Schlüsselmoment” zelebriert, am 15.11.25, mit dem symbolischen Aufschliessen des leerstehenden Gebäudes. “Lebensraum in der Stadt ist wertvoll. Leerstand hingegen ist teuer und verwehrt der Stadtgemeinschaft eben diesen wertvollen Raum.” In Heslach – und nicht nur dort – hat man Angst vor einem jahrelangen Leerstand, der das gesamte Umfeld rund um die Böblinger Strasse negativ beeinflussen würde.

Wir Stadtteilvernetzer:innen sind überzeugt davon, dass die Zukunft der Stadt nur gemeinsam gestaltet werden kann, von Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammen. Ohne die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern können keine lebendigen Quartiere entstehen. Es wäre wichtig, anhand eines Pilotprojektes wie dem Schoettle-Areal zu zeigen, wie mit dem (Büro)Leerstand in anderen Bezirken umgegangen werden kann. Wir drücken der Schoettle-Ini die Daumen, dass es irgendwann beim StaLa zu einer echten Schlüsselübergabe kommt….

Foto-Challenge in Zuffenhausen

Unter dem Motto “Fotografiere Dein Zuffenhausen“ rufen verschiedene Akteure aus dem Bezirk Zuffenhausen in Kooperation mit der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Soziales und Teilhabe, zum Mitmachen bei der Foto-Challenge auf.

Ziel ist es, die Vielfalt und die unterschiedlichen Perspektiven im und auf den Bezirk sichtbar zu machen.

Alle, die ein Handy besitzen, und auch Hobby-Fotografen können Bilder bis zum 25. September 2025 digital einreichen.

Eine Ausstellung im Bürgerhaus vom 15. – 17. Oktober im Bürgerhaus Rot, mit einem vielfältigen Rahmenprogramm, zeigt dann die eingereichten Foto-Motive. Alle Besucherinnen und Besucher können die gezeigten Fotos bewerten. In jeder Kategorie gewinnt das Foto mit den meisten Stimmen.

Einfach mitmachen! Und gerne weitersagen!

Bewerbung für den Beteiligungsbeirat Stuttgart

Am 09.09.2024 startet die Bewerbungsphase für den neu zu besetzenden Beteiligungsbeirat der Stadt Stuttgart. Rund drei Wochen haben interessierte Einwohnerinnen und Einwohner im Anschluss Zeit, sich für einen der Sitze im Beteiligungsbeirat zu bewerben.

Der Beirat übernimmt eine wichtige Funktion innerhalb der informellen Bürgerbeteiligung der Stadt Stuttgart. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung beraten Mitglieder aus der Einwohnerschaft im Beteiligungsbeirat über Beteiligungskonzepte zu städtischen Vorhaben, die für die gesamte Einwohnerschaft von hoher Bedeutung sind oder zwei oder mehr Stadtbezirke betreffen. Zentrale Aufgabe ist zudem die regelmäßige Fortschreibung der Leitlinie für informelle Bürgerbeteiligung der Stadt. Mehr Infos hier:

https://stuttgart-meine-stadt.de/beteiligungsbeirat

Ehrenamtlich organisiertes Begegnungs-Café in Möhringen

Seit Frühjahr 2024 gibt es in Möhringen das ehrenamtlich organisierte Café Miteinander, das von einem Netzwerk aus Engagierten angeboten wird. Immer Freitagvormittags findet das Café im Jugendhaus Möhringen statt. Die Einrichtung an der Filderbahnstr. 26 stellt der Initiative ihre Räume im EG zur Verfügung.

Jung und Alt sind willkommen im Café Miteinander. Junge Familien mit Kindern finden genügend Platz zum Spielen. Man kann plaudern, stricken, lesen, entspannen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Jede/r zahlt was möglich ist.

Das Café Miteinander ist ein neues Begegnungsangebot in Möhringen. Hut ab vor dem freiwilligen Engagement der Initiator:innen!