Nothilfefond für Helfer und Initiativen in der Corona-Krise

Die Bürgerstiftung Stuttgart hat den Nothilfefonds Gute(r)Dinge eingerichtet, um Menschen und Initiativen zu unterstützen, die sich um die sozialen Herausforderungen kümmern, die die Corona-Krise mit sich bringt.

Mit dem Nothilfefonds kann rasch und unmittelbar Engagierten finanziell unter die Arme gegriffen werden, die neue oder der Krise angepasste Angebote schaffen.

Stuttgarter*innen sind eingeladen, zu spenden – zum Beispiel für die tägliche Mahlzeit von Wohnsitzlosen oder die Tafeln, für die Einkaufsmöglichkeit für Menschen mit sehr wenig oder keinem Einkommen, für Projekte mit Kindern, deren Eltern gerade in existentielle Krisen geraten oder für kreative Ideen, die den isolierten älteren und kranken Menschen Lebensmut geben.

Wettbewerb zum Thema Nachhaltigkeit

Die vier “Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien” in Kooperation mit dem RNE (Rat für Nachhaltige Entwicklung) loben erneut den Wettbewerb “Projekt Nachhaltigkeit” aus, für den sich Initiativen und Organisationen bis 23. März 2020 bewerben können mit Projekten, die  zukunftsgerichtet für Nachhaltigkeit wirken und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen UN-Entwicklungsziele in unserer Gesellschaft leisten.

Die Schwerpunktthemen 2020 sind Nachhaltiger Konsum im Blick, Klimapositives Wirtschaften, Nachhaltige Arbeitswelten und Kreative Kooperationen. Bewerbungen zu allen weiteren Themen einer nachhaltigen Entwicklung sind aber weiterhin möglich.

Weitere Informationen, die Bewerbungskriterien wie auch die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier

Fördermittel für gemeinnützige Organisationen und Initiativen

Zahlreiche Hinweise zu Förderprogrammen für gemeinnützige Organisationen und Initiativen finden sich im aktuellen Bürgerengagement-Newsletter der Stadt Stuttgart (mein Tipp: den Newsletter unbedingt abonnieren, eine formlose Mail an buergerengagement@stuttgart.de reicht aus):

Ausschreibung Förderfond Demokratie:  Angesprochen werden zivilgesellschaftliche Projekte, Initiativen und Ideen, die sich der offenen Gesellschaft und ihren demokratischen Werten verpflichtet fühlen. Die Leitfrage des Fonds lautet: „Was trägt Ihr Projekt zur Stärkung der Demokratie bei?“ Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.foerderfonds-demokratie.de/ausschreibung

Die Stiftung Mitarbeit vergibt seit vielen Jahren Starthilfezuschüsse an kleinere lokale Organisationen mit geringen eigenen finanziellen und personellen Mitteln sowie an neue Initiativen und junge Vereine, die in den Bereichen Soziales, Politik, Kultur, Umwelt und Bildung jenseits der Schule tätig sind. Wesentlich dabei ist, dass beispielhaft aufgezeigt wird, wie Zusammenschlüsse von Menschen das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mitgestalten können. Dabei steht die Förderung von Aktionen und Initiativen im kommunalen Raum im Vordergrund. Anträge können ganzjährig formlos eingereicht werden. Über die Bewilligung entscheidet ein Gremium der Stiftung Mitarbeit mehrmals im Jahr. Die nächste Antragsfrist endet am 24. Februar 2020.
Weitere Informationen unter:
https://www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/starthilfefoerderung/foerderrichtlinien/

Projektmittelfond “Zukunft der Jugend” der Stadt Stuttgart:
Der Projektmittelfonds “Zukunft der Jugend” der Stadt Stuttgart finanziert richtungsweisende, bedarfsorientierte Projekte, um insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche im Sinne der Chancengleichheit zu unterstützen. Jährlich werden auf Beschluss des Gemeinderates im Rahmen einer Ausschreibung bestimmte Themenschwerpunkte gesetzt. Insgesamt können in etwa 400.000 € für Kinder- und Jugendprojekte vergeben werden. Bewerben können sich Stuttgarter Schulen und Schülermitverwaltungen sowie Einrichtungen, Vereine und Träger aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Jugendhilfe.
Mehr Infos gibt es unter
https://www.stuttgart.de/projektmittelfonds

10 Tipps für interkulturelle Begegnungsprojekte im Quartier

Die Stiftung Mitarbeit hat Praxistipps aus ihrer “Werkstatt Vielfalt”, die auf junge Erwachsene unter 27 Jahren zielt, für Praktiker*innen im Quartier zusammengestellt. Sie finden die Tipps hier:
https://www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/werkstatt_vielfalt/praxistipps/

Ebenfalls stehen zwölf erfolgreiche Projektideen zur Gestaltung von Vielfalt vor Ort zum Nachmachen bereit:
https://www.mitarbeit.de/wv_projektideen/

Auch finanziell können Projekte mit bis zu 7000 Euro gefördert werden. Allerdings ist die Ausschreibung für 2020 schon vorbei. D.h. Interessierte müssten sich bis Mitte September 2020 auf eine Förderung in 2021 bewerben. Mehr Infos finden Sie hier:
https://www.mitarbeit.de/foerderung_projekte/werkstatt_vielfalt/informationen_zur_antragstellung/

Neues Förderprogramm “Beteiligungstaler”

Die Allianz für Beteiligung legt ein neues Förderprogramm auf:

“Das Förderprogramm “Beteiligungstaler” bietet zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, Unterstützung für ihr Beteiligungsprojekt vor Ort zu erhalten. Das Programm ermöglicht die Finanzierung von Sachkosten, die während der Durchführung eines Beteiligungsprojekts anfallen. Gerade kleinere Gruppen stellen diese Ausgaben häufig vor große Schwierigkeiten. Hier setzt der “Beteiligungstaler” an.

Mit dem Förderprogramm ist zum Beispiel die Übernahme von Kosten für den Einladungsflyer, für die Kinderbetreuung während der Veranstaltung oder für die Moderation des Workshops möglich. Viele weitere Beispiele sind denkbar. Mit dieser Förderung würdigen die Allianz für Beteiligung und das Land Baden-Württemberg das vielfältige Engagement der Menschen vor Ort und stellen sicher, dass die wertvolle Unterstützung durch zivilgesellschaftlich initiierte Beteiligungsprojekte erhalten bleibt.”

Bis zu 2000 Euro sind als Sachkostenzuschuss möglich. Antragstellung bis spätestens 31.07.2020. Mehr Infos und die Antragsunterlagen finden Sie hier.

Beratungsgutscheine für Initiativen zum Thema “neue Mobilitätskonzepte”

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg unterstützt die hiesige Landes-Allianz für Beteiligung mit 150.000 €, um so den neuen Schwerpunkt “Mobilität” im Rahmen des Förderprogramms „Gut Beraten!“ zu ermöglichen. Um was geht es hier?

Zivilgesellschaftliche Initiativen, die mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung neue Mobilitätskonzepte vor Ort entwickeln (Bürgerbusse, Bürger-Rikscha usw.), können sich von fachlich qualifizierten und erfahrenen Personen zu Fragen der Projektinitiierung, der Projektorganisation und der Projektdurchführung beraten lassen. Die Förderung erfolgt in Form von Beratungsgutscheinen im Wert bis zu 4.000 €.

Weitere Themenschwerpunkte im Programm “Gut Beraten” der Allianz für Beteiligung sind „Ländlicher Raum“, “Integration“ sowie „Quartiersentwicklung”.

9. Stuttgarter Bürgerpreis – Ausschreibung 2018

Die Stuttgarter Bürgerstiftung vergibt alle zwei Jahre den Stuttgarter Bürgerpreis, um bürgerschaftliches Engagement in Stuttgart zu würdigen und zu ehren.

Die Bürgerstiftung Stuttgart möchte vor allem Projekte auszeichnen, die zeigen, wie eine Gruppe von Menschen etwas für eine benachteiligte Gruppe tun kann. Aus diesem Grund wird der Stuttgarter Bürgerpreis in den folgenden drei Kategorien vergeben:

Nachhaltigkeit: In dieser Kategorie geht es um bewährte und erprobte Aktivitäten, Leistungen und Aktionen, die seit mehreren Jahren erfolgreich arbeiten.

Innovation: Bewerben können sich in dieser Kategorie junge Projekte und Projektideen, die erste Formen angenommen haben.

Kultur: Diese Kategorie würdigt die Arbeit kreativer Gruppen, wie Tanzgruppen, Chöre oder Bands etc.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2018. Auf der Webseite der Bürgerstiftung finden Sie noch mehr Informationen: über die Höhe des Preisgeldes, den Publikumspreis und die Teilnahmevoraussetzungen:
https://www.buergerstiftung-stuttgart.de/stuttgarter-buergerpreis

startsocial-Wettbewerb fördert sozial Engagierte

Noch bis 1. Juli 2018 können sich soziale Initiativen um eines von 100 Stipendien und Preisgelder des 15. startsocial-Wettbewerbs bemühen: “Aufgerufen sind alle Engagierten, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten und dabei Ehrenamtliche einbinden. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.”

Die Gewinner der Beratungsstipendien arbeiten mit Experten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und dem Non-Profit-Bereich an der Weiterentwicklung ihrer Initiativen. Detaillierte Feedbacks, persönliche Beratung und eine Vielzahl von Kontakten helfen den Wettbewerbsteilnehmern, ihre Vorhaben zu verwirklichen oder existierende Projekte zu optimieren.

Wer sich bewerben möchte, findet hier die notwendigen Informationen:
https://startsocial.de/wettbewerb

Mittel und Beratung für die Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg

Im Rahmen des baden-württembergischen Landesprogramms “Quartier 2020” wurde für Kommunen ein Sonderförderprogramm aufgelegt, um diese bei der Entwicklung und Umsetzung von alters- und generationengerechten Quartiersprojekten zu unterstützen.  Zwischen 10.000 und 30.000 Euro kann eine Kommune je Quartier beantragen.

Auch zivilgesellschaftliche Gruppen, die zu einem inklusiven Miteinander im Quartier beitragen wollen, können inhaltliche Hilfe in Form von Beratung erhalten, – die antragstellende Gruppe muss hierfür kein eingetragener Verein sein, also auch Netzwerke können sich um Beratungsgutscheine bemühen, siehe das Programm “Gut beraten”.

Informieren Sie sich bei Interesse auf der folgenden Webseite:
https://www.quartier2020-bw.de/angebote/beratung_foerderung

Am 25. Juli 2018 wird vom Land auch ein Fachtag zum Thema “Quartiersentwicklung” organisiert, der im Hospitalhof in Stuttgart stattfindet und allen Interessierten offensteht. Das Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie hier:
https://www.quartier2020-bw.de/angebote/vernetzung_information/__Vernetzung-Information.html

Ausschreibung für Qualifizierung “Orte für Beteiligung”

Die Qualifizierung “Orte für Beteiligung” richtet sich an alle Engagierten (Haupt- und Ehrenamtliche) aus Mehrgenerationenhäusern, Bürgertreffs, Stadtteilzentren, Mütter- und Familienzentren, Personen aus Offenen Treffs, Gemeindezentren in Baden-Württemberg …  Kurzum an alle Personen, die ihren Ort der Nachbarschaftlichkeit und des Gemeinsinns weiter als „Ort für Beteiligung“ stärken wollen – bezogen auf die Kultur im Haus oder als Plattform für Beteiligung im Quartier für (städtebauliche) Veränderungsprozesse.

Am Ende der Qualifizierung sollen die Teilnehmer*innen eine konkrete Vorstellung davon haben, welche Schritte für ihre 
Einrichtung notwendig sind, um sich als »Ort für Beteiligung« (weiter) zu entwickeln. Außerdem geht es darum, während der Qualifizierung ein konkretes Vorhaben zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei werden Sie von den Trainer*innen der Breuninger Stiftung begleitet und unterstützt. Außerdem bringen die Trainer*innen Impulse ein und vermitteln Grundlagen zu den vielfältigen Themen der Beteiligung.