Die Bürger-Initiative und Mitmach-Aktion “Bunt statt Grau” in Stuttgart-Untertürkheim will den Stadtbezirk verschönern und wohnlicher machen. Öffentliche Plätze, die heute vernachlässigt wirken, sollen wieder Orte der Begegnung und Kommunikation werden.
Im Ortskern von Untertürkheim herrscht vielerorts Tristesse. “Tatoo-Studios, Imbissbuden und eine inzwischen wieder geschlossene Shisha-Bar haben die Fachgeschäfte verdrängt. Ladenräume stehen leer (…) Der Karl-Benz-Platz ist kahl und die Bahnunterführung schmuddelig” (Quelle). Eine handvoll Bürgerinnen und Bürger setzen ihre Phantasie und ihr Engagement dagegen: bunt angestrichene Autoreifen werden als mobile Gartenbeete bepflanzt, Treppen bunt angestrichen, Laternenpfosten bestrickt und eine alte ausrangierte Telefonzelle als öffentliche Bücherbox genutzt. “ICH+DU=WIR verändern das Quartier” – ein nachahmenswertes Motto auch für andere Bezirke.



Ein außergewöhnliches Projekt zum Reformationsjubiläum: Immer freitags außerhalb der Schulferien treffen sich in Stuttgart Menschen um das Organisationsteam mit Gabriele Degenhardt, Heidi Essig, Ulrich Mangold und Georg Ammon, um gemeinsam an ungewöhnlichen Orten zwei, drei Lieder anzustimmen. 95 Mal. Die Flashmob-Gruppe ist an dem Banner mit der Aufschrift “Da klingt Freiheit” leicht zu erkennen.