Fachtagung “Haus des bürgerschaftlichen Engagements” in Stuttgart

Am 22.02.19 findet im Stuttgarter Rathaus eine Fachtagung zum Thema “Das ist das Haus des bürgerschaftlichen Engagements” statt, gemeinsam organisiert von der Stadt Stuttgart, der Bürgerstiftung und dem Freiwilligenzentrum Caleidoskop.

Ein Beteiligungsprozess über die letzten zwei Jahre ergab, dass sich die Engagierten in Stuttgart ein Haus mitten in der Stadt wünschen, wo sich Freiwillige treffen, vernetzen und weiterbilden können. Aber wie soll das Konzept für ein solches Haus aussehen? Das soll auf der Tagung erarbeitet werden, die von 10-16 Uhr stattfindet. Unten sehen Sie den geplanten Ablauf (bitte auf das Bild klicken). Interessierte sollten sich bis zum 15.02. unter buergerengagement@stuttgart.de anmelden.

9. Stuttgarter Bürgerpreis – Ausschreibung 2018

Die Stuttgarter Bürgerstiftung vergibt alle zwei Jahre den Stuttgarter Bürgerpreis, um bürgerschaftliches Engagement in Stuttgart zu würdigen und zu ehren.

Die Bürgerstiftung Stuttgart möchte vor allem Projekte auszeichnen, die zeigen, wie eine Gruppe von Menschen etwas für eine benachteiligte Gruppe tun kann. Aus diesem Grund wird der Stuttgarter Bürgerpreis in den folgenden drei Kategorien vergeben:

Nachhaltigkeit: In dieser Kategorie geht es um bewährte und erprobte Aktivitäten, Leistungen und Aktionen, die seit mehreren Jahren erfolgreich arbeiten.

Innovation: Bewerben können sich in dieser Kategorie junge Projekte und Projektideen, die erste Formen angenommen haben.

Kultur: Diese Kategorie würdigt die Arbeit kreativer Gruppen, wie Tanzgruppen, Chöre oder Bands etc.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2018. Auf der Webseite der Bürgerstiftung finden Sie noch mehr Informationen: über die Höhe des Preisgeldes, den Publikumspreis und die Teilnahmevoraussetzungen:
https://www.buergerstiftung-stuttgart.de/stuttgarter-buergerpreis

Konflikte bei der Zusammenarbeit erfolgreich bewältigen

“Meinungsverschiedenheiten gehören zu Beteiligungs- und Kooperationsprozessen wie die Hitze zum Feuer”. Immer dann, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam ein Projekt zu starten und umzusetzen oder im Rahmen eines Vereines/einer Initiative zusammenzuarbeiten, treffen ganz unterschiedliche Meinungen aufeinander. Manchmal führt  dies zu Konflikten, die so heftig werden können, dass die Gruppe zerbricht oder die Projektumsetzung scheitert.

Wie erfolgreiches Konfliktmanagement aussehen kann, lernen Interessierte bei einem Seminar der Stiftung Mitarbeit, das am 29.+30. Juni 2018 in Bonn stattfindet:
“Nicht immer einer Meinung? Konfliktmanagement in Beteiligungs- und Kooperationsprozessen”.

Das Seminar kostet 160,– Euro. Mehr Informationen plus den Flyer finden Sie hier:
https://www.mitarbeit.de/veranstaltungen/detail/nicht_immer_einer_meinung_05_2018

“Stäffele-Gallery” sucht neue Engagierte

Zinnmann, CC BY-SA 3.0

Bei der Stäffele-Gallery geht es darum, die Stuttgarter Stäffele neu zu beleben und zur Nachbarschaftsbildung zu nutzen. Gemeinsame Nachbarschafts-Cafés, Lesungen, Fitness-Events, Nachbarschafts-Essen usw. können auf den Stäffele stattfinden, die bis dato nur als Wege und nicht als Vernetzungsorte genutzt werden, obwohl sie einen ganz besonderen Flair haben und für Stuttgart typisch sind (es gibt wohl mehr als 400 Staffeln in Stuttgart, siehe mehr dazu im folgenden Wikipedia-Artikel).

Johannes Heynold hat im Rahmen des Reallabors gemeinsam mit anderen die Stäffele-Gallery erfunden und umgesetzt. Nun verlässt er Stuttgart und sucht Engagierte, welche die Stäffele-Gallery weiterführen. Alles Wissen, das man dazu braucht, hat er in dem Rezeptbuch “Stäffele à la carte” gesammelt, das zum freien Download zur Verfügung steht:
https://staeffele.files.wordpress.com/2017/08/staeffelegallery-rezepte_digitalspreads.pdf

Ehrenamtliche Hospizarbeit im Stadtteil – die Situation in Stuttgart

Beim Treffen der Stadtteilvernetzer Stuttgart am 4. Juli 2017 in Zuffenhausen befassten wir uns mit dem Thema: ehrenamtliche Hospizarbeit und Netzwerke im Quartier, – was gibt es in den Stadtteilen? Was fehlt noch? Was müsste auf Stadtteilebene in diesem Themenfeld noch weiterentwickelt werden? Welche Ideen und Anregungen gibt es für diese räumliche Ebene, wenn es um die ehrenamtliche Hospizarbeit geht?

Drei Gäste stellten Beispiele aus der freiwilligen Hospizarbeit im Stadtteil vor:

Frau Kling von der ambulanten Hospizgruppe Zuffenhausen informierte mit viel Herzblut über ihre Gruppe, die seit 17 Jahren existiert und 17 Aktive umfasst. Die Gruppe unterstützt mit ihrem Engagement den Wunsch Sterbender, zu Hause oder “wie zu Hause” sterben zu dürfen. Die Vision dahinter ist die Vorstellung von einem “Leben in Fülle” auch in der Sterbephase. Die Ehrenamtlichen, die die Sterbebegleitung machen, werden entsprechend geschult. Weiterlesen

Neue Forschungsberichte über Senioren und Bürgerengagement erschienen

Drei überregionale empirische Studien informieren über die Lage von Senioren und über das Bürgerengagement in Deutschland:

“Report Altersdaten” vom Deutschen Zentrum für Altersfragen: Hier wurde nach dem Wohnumfeld und den Nachbarschaftsbeziehungen in der zweiten Lebenshälfte gefragt. Eines der Ergebnisse: “Fast die Hälfte (45,6 Prozent) aller 40- bis 85-Jährigen hat sehr enge beziehungsweise enge Kontakte in der Nachbarschaft, fast jeder Sechste (15,7 Prozent) gibt kaum oder keine Kontakte zu den Nachbarn an.(…). In einem städtischen Umfeld, wie es die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen darstellen, sind enge nachbarschaftliche Kontakte mit 39,2 Prozent etwas weniger häufig anzutreffen als in den Flächenstaaten.” Den “Report Altersdaten” gibt es hier zum Download:
https://www.dza.de/fileadmin/dza/pdf/Report_Altersdaten_Heft_1_2017.pdf

Generali Altersstudie 2017: Die Studie liefert bundesweite Daten über die heutigen Lebensumstände der Menschen zwischen 65 und 75 Jahren: ihr Lebensgefühl, ihre materielle und gesundheitliche Situation, die Bedeutung von sozialen Kontakten, der Umgang mit digitalen Medien, altersgerechtes Wohnen und Pflege, – alle Facetten werden hier behandelt. Der folgende Link bietet Ihnen das Inhaltsverzeichnis:
https://seniorenforum-wuerzburg.de/?p=17452

Zweiter Engagementbericht 2017: “Der rund 600 Seiten umfassende Zweite Engagementbericht wurde von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Klie verfasst. Er enthält viele empirische Befunde, Daten und Trends und greift zugleich zentrale gesellschaftliche Debatten auf. Entstanden ist dabei ein differenziertes Bild des vielfältigen Engagements in Deutschland. Von der Kommission wird bestätigt, dass die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement generell zunimmt.” Hier gibt es den Bericht zum freien Download:
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/engagement-ist-unverzichtbar-fuer-gesellschaftlichen-zusammenhalt/115540

Freiwillige im Quartier gewinnen – Kultur als Türöffner

Die Samariterstiftung lädt zu einer zweitägigen Fortbildung am 23. und 24. März 2017, jeweils von 9.30-17.00 Uhr, im Service- und Quartiershaus in Stuttgart-Feuerbach ein. Thema der Fortbildung:

„Neue Formen der Freiwilligenarbeit im Quartier – Kultur als Türöffner“.

Dozentin ist Karin Nell aus Düsseldorf . Sie schlägt den Weg über Kultur als Türöffner ein (Keywork-Ansatz). Sie beschreibt die Zusammenarbeit zwischen sozialen Trägern und kulturellen Aktivisten. Sie verantwortet Programme wie „WohnQuartier4 – die Zukunft altersgerechter/inklusiver Quartiere gestalten“ und ist eine der bekannten Quartiersgestalterinnen in der Republik.

Eingeladen sind Ehrenamtskoordinator/innen, Ehrenamtliche, Hausleitungen, Sozialdienstmitarbeiter/innen. Geplant ist eine Kreativwerkstatt. Die Teilnehmer/innen sollen durch die Fortbildung in die Lage versetzt werden, eigene Projekte für eine zukunftsweisende Quartiersgestaltung zu entwickeln.

Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es bei Herrn Schlegel.

Blaues Sofa in Gablenberg

Der Bürger-Verein “Unsere Schlößlestraße e.V.” wandert derzeit mit einem blauen Sofa durch Gablenberg. Im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungen und Themen soll das Sofa ein Ort der Begegnung werden, wo Informationen ausgetauscht und die Nachbarschaft in Gablenberg gepflegt wird. Eine gute Idee und ein mögliches Transferprojekt.

Mehr Infos finden Sie in dem folgenden Presseartikel:
http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/inhalt.ost-ein-sofa-wandert-durch-gablenberg.bbaa1c6b-8566-43d7-a5f5-c8a8e528af43.html

und im Flyer der Initiative
blaues-sofa-gablenberg

 

 

Integration von Flüchtlingen in Stuttgart Süd

Beim Treffen der Stadtteilvernetzer am 18.02.2016 berichtete Tina Syring vom Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach von drei besonderen Formaten im Stuttgarter Süden, die auf die Integration von Flüchtlingen ins Quartier zielen. Die Formate eignen sich auch gut als Transferprojekte in andere Quartiere.

Es gibt im Stuttgarter Süden

  1. ein regelmäßiges (sogar tägliches!) Flüchtlingscafé
  2. die Vernetzung von Flüchtlingen mit anderen Akteuren und Institutionen im Quartier
  3. die Förderung der Partizipation und des freiwilligen Engagements von Flüchtlingen

Im Generationenhaus Heslach wird seit Herbst vom Flüchtlingsfreundeskreis Süd täglich von 17-20 Uhr ein Flüchtlingscafé im Café Nachbarschafft von jeweils 5-6 Ehrenamtlichen organisiert. Hier treffen die Flüchtlinge auf die Hausbesucher und Menschen der Nachbarschaft. Weiterlesen

Wissenssammlung für Vereine im Internet

Vereine sind ganz zentrale Akteure, wenn es um die soziale Quartiersentwicklung und -vernetzung geht. Gerade auf Vereinsseite gibt es aber viele Organisationen, die derzeit mit Schwierigkeiten kämpfen, weil der Nachwuchs ausbleibt, Vorstandsämter nicht besetzt werden können und die Vereinsverwaltung immer komplexer wird. Um Vereinen wichtige Informationen über das Vereinsmanagement zu bieten, die schnell und unkompliziert im Internet abgerufen werden können, wurde vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. ein Vereinswiki eingerichtet. Es lohnt sich, diese Webseite in den Quartieren bekannt zu machen.